Die neue KfW 40 und KfW 55 Förderun ab Januar 2017

KfW 40 und 55 Förderung 2017

Die KfW hat das Förderprogramm 153 für Neubauten angepasst. Die Zinsen für das Annuitätendarlehen reichen nun von 1,00 – 1,95% und richten sich nach Laufzeit, tilgungsfreie Anlaufzeit und Zinsbindung. Beim endfälligen Darlehen sind es 1,35% bei einer Laufzeit bis zu 10 Jahren. Der Höchstbetrag pro Wohneinheit bleibt bei 100.000€.

Aber auch bei den Tilgungszuschüssen hat sich etwas getan. Die KfW55 wird weiterhin mit 5% ( maximal 5.000€ ) und die KfW40 mit 10% ( maximal 10.000€ ) bezuschusst. Die KfW40+ erhält ein Upgrade auf ganze 15% und somit bis zu 15.000€ Tilgungszuschuss.

Größere Energieeffizienz wird weiterhin besser gefördert und dieser Trend wird sicherlich beibehalten. Aber das ist alles auch mit Mehrkosten verbunden. Während man KfW 55 noch relativ einfach erreicht, wenn auch mit viel Arbeit und Dämmung, wird es bei der KfW40 schon deutlich schwieriger. Beid er KfW40+ braucht man dann auch zwingend weitere Maßnahmen wie Photovoltaik.

Lohnt sich das noch?

Für die Umwelt definitiv, aber es verteuert zuerst einmal die Baukosten. Wenn ihr alles selber macht und nur das Material kauft, wird es wohl etwas unter den Zuschüssen bleiben. Kommen Handwerker dazu, reichen die Zuschüsse nicht. Hilfreich ist noch, dass man einen Boni für eine Heizung mit erneuerbaren Energien wie Pellets, Hackschnitzel, Scheitholz bekommt. Auch Wärmepumpen haben diesen Boni.

 

Langfristig spart man sehr viel Geld

Nun die gute Nachricht, langfristig lohnt sich das richtig. Die günstigeren Zinsen verschieben die Tilgung etwas zu euren Gunsten. Bei uns sind das 0,7% und damit sparen wir uns Zinsen im 5stelligen Bereich. Dazu kommen deutlich geringere Heizkosten.

Fazit:

KfW lohnt sich in jedem Fall. Sowohl für die Umwelt, als auch langfristig für den Geldbeutel.

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