KFW Energieberater und die Förderung

KFW Energieberater mit Förderung

Bei uns war von vornherein klar, dass wir ein Niedrigenergiehaus bauen wollten. Damals, also 2016, gab es die KFW70, KfW55 und KfW40. Die Fertighausanbieter hatten sich auf das Model der KfW 60 eingespielt und boten zum Teil auch die KfW55 an.

Wir entschieden uns für:

KfW 55 und einen eigenen Energieberater.

Vorsicht: Einige Hausanbieter bieten euch ihren eigenen Energieberater an. Davon kann ich aus meiner Erfahrung nur abraten!

Wozu der Energieberater?

Grundsätzlich ist er Berater und Kontrolleur. Er hilft euch, die passenden Lösungen für euer Haus zu finden und berät euch über die entsprechenden Möglichkeiten. Wir hatten bewusst einen externen Energieberater gewählt, da wir bei Massa keine guten Erfahrungen gemacht haben. Das war goldrichtig und hat uns nicht nur Geld gespart, sondern es gab noch wirklich gute Tipps dazu.

Wie finde ich einen Energieberater?

Dafür gibt es extra eine Datenbank, wo ihr euren Bauort eingeben könnt und dann die eingetragen KFW Energieberater seht. Simple und effektiv.

Hier ist der Link zur Suche: https://www.gih.de/energieberatung/energieberatersuche/

Mein Tipp: Nehmt einen Energieberater, der auch Architekt ist. Der hat uns wirklich viele gute Tipps gegeben und neutral beraten. Bei den Energieberatern eines Hausbauers wird es vielleicht eher darauf hinauslaufen, deren Produkte zu verkaufen und wenn die auch soviel Provision zahlen müssen, muss wieder alles schnell – schnell gehen.

Beratung:

Da ihr euren KFW55 oder 40 Wert erreichen müsst, braucht ihr ein Konzept. Der Energieberater berechnet die Durchlasswerte und schaut, was euch fehlt. Danach passt ihr zusammen die Strategie an. Zum Beispiel gibt es einen Bonus, wenn ihr mit nachwachsenden Rohstoffen ( Pellets, Holzscheite oder Hackschnitzel ) heizt. Auch gibt es unterschiedliche Dämmwerte oder Dämmung, die auch noch den Schall mindert. Außerdem zeigt er euch die kritischen Stellen und sagt, worauf ihr da achten müsst.

Kontrolle

Er ist das Bindeglied zur KfW und schaut, ob ihr euch an alles halten. Zuerst kommt natürlich die Dämmschicht, dann Dampfsperre und abschließend der Blower Door Test. Er schaut auch, ob ihr die richtige Dämmwolle eingesetzt habt. Alles nicht weiter schlimm.

 

Ist eine Förderung für den Energieberater möglich?

Ja, das geht über die Bafa, die euch einen ganzen Teil dazu bezahlt.

Was kostet ein Energieberater?

Dazu schaut ihr im Teil 2, wo auch ein Praxisbeispiel dabei ist.

 

Was kostet ein Energieberater?

Die gute Nachricht ist, er wird über die Bafa gefördert, sofern ihr mit KfW baut und die Bestätigung habt. Wichtig ist nur, ihr müsst das vorher beantragen.

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