Initiative Hamburg – Supergau für 700.000 Wohnungen und die Wirtschaft

Initiative Hamburg – Supergau für 700.000 Wohnungen und die Wirtschaft

Das Signal, dass 160 Verbände zusammen eine Öko Petition durchbekommen haben, ist für die Wirtschaft wie eine Vertreibung vom Standort Deutschland. Auch die Haus- und Wohnungsbesitzer werden nun erleben, wie diese neue „Strategie“ ihnen den Geldbeutel lehrt. Denn irgendwer muss die Zeche ja bezahlen und das werden Wirtschaft, Hausbesitzer und Mieter sein. Die Attraktivität von Hamburg wird schwer leiden.

Mad / Hausbau Blogger

Das Video zum Beitrag

Schlimmer noch und ich fürchte, Generation Lastenfahrrad und Co, sind nun so angestachelt, dass sie die nächsten Wirtschaftsstandorte im Visier haben. Für jeden Investor ein unkalkulierbares Risiko.

700.000 Haus- und Wohnungsbesitzer betroffen

Aus dem Habeckchen Desaster mit den Heizungen, hat man offensichtlich nichts gelernt. Weder die 160 Verbände, noch die 51% die für den Entscheid waren.

Fakten:

  • Der Einbau einer Wärmepumpe dauert etwa 3 Wochen bei 2 Monteuren
  • Sagen wir nur einmal, dass 500.000 von den 700.000 eine neue Heizung brauchen
  • Abzüglich Urlaub und Krankheiten, schafft ein Team 15 Wärmepumpen im Jahr oder bis 2025 etwa 210.
  • Das macht dann 2.400 2-Mann Teams, die nur Wärmepumpen tauschen und nicht vergessen, auch der Neubau braucht Monteure… und Deutschland selbst will ja allgemein die Heizungen erneuern, was auch Kapazitäten braucht.
  • Da rede ich noch gar nicht davon, dass nicht alle eine Fußbodenheizung haben, die dann vielleicht eingebaut werden muss oder Hochtemperatur WP brauchen. Gut, die Mehrfamilienhäuser rechnen sich anders, aber ist ja auch nur ein Beispiel.
  • Bei den Fassaden dürfte das ähnlich aussehen

Kosten der Entscheidung

Da ich mal davon ausgehe, dass bei Förderungen in Hamburg der Geringverdienerbonus entfällt, sind die aktuellen Förderungen wohl eher bei 30, 50 oder 55%, bis 30.000€. Der Einbau einer Wärmepumpe ist mit etwa 40.000€ angeben. Bei 50% Förderung wären das 20.000€ und bei den aktuellen Zinsen, sind wir dann wieder bei 35-40.000€. Da würde ich wohl Aktien der Hamburger Banken kaufen…. Mit etwas Glück unterstützt die Stadt Hamburg den Umbau, aber angesichts der Masse, wird das eher schwierig.

Fakten

  • Die Preise gelten nur für die Standardsysteme. Fußbodenheizung, komplizierter Einbau oder Hochtempoeratur Wärmepumpen sind da noch nicht dabei.
  • Wie wir bei der Ampel gesehen haben, können Fördertöpfe schnell leer sein oder über Nacht gestrichen werden. Angesichts klammer Kassen, ein realistisches Szenario, trotz CO2 Einnahmen
  • Die CO2 Steuer sollte ja den Menschen die energetisch besser sind wieder Erstattet werden. Bis heute verschwindet das Geld im Staatssäckel und dürfte mit ETS2 noch dramatischer werden.
  • Durch den hohen Bedarf an Monteuren und der hohen Nachfrage, wird sich die Preisspirale schnell nach oben drehen
  • Oft bringen Wärmepumoen auch nur den besten Effekt mit einer PV Anlage… selbes Spiel aus Bedarf, Preisen und Zinsbelastung.

Die Probleme

Für mich ist es erschreckend, wie so viele Menschen nicht die Balance aus Wirtschaft und Wohlstand sehen und am eigenen Ast sägen. Aber in einer Demokratie könnte ein neuer Volksentscheid helfen, aber ich vermute, dass aus diesem Entscheid die Ränder noch mehr Zulauf bekommen.

  • Reicht das dortige Stromnetz überhaupt um die Wärmepumpen alle zu betreiben?
  • Was passiert bei Minusgraden, wenn der Scop nicht 1:4, sondern 1:1 ist? Gehen dann in Hamburg die Lichter aus?
  • Und wenn es kalt wird, alles auch noch die EAutos wegen geringerer Kapazität laden muss, aber kein Strom da ist, wie wirkt sich das aus?
  • Wie werden die hohen Kosten dann auf die Mieter umgeschlagen?
  • Was passiert, wenn sich jemand den Umbau nicht leisten kann? Wird er dann mit hohen Strafen indirekt enteignet?
  • Was passiert, wenn auch die Fördergelder versiegen?
  • Was passiert, wenn die CO2 Ausstoß erreicht ist? Dürfen dann keine LKWs mehr den Hafen ansteuern oder verlassen? Darf man dann nicht heizen? Was darf man dann noch nicht?
  • Profitieren die Firmen und Hausbesitzer eigentlich von der CO2 Bepreisung, so wie es einst angekündigt war oder ist es doch eine Steuer?
  • Was werden die Firmen machen, wenn sie derart mit Auflagen traktiert werden?
  • Wer zahlt es, wenn die Arbeitslosenquote in Hamburg steigt?
  • Was wird in Hamburg getan, damit die Stadt wieder für Investoren attraktiv wird?
  • Wie wirkt sich das Signal auf Deutschland aus, dass 160 Verbände diese Petition erreicht haben? Für die Wirtschaft macht es Deutschland noch unatraktiver, vor allem, wenn FFF und Co die nächsten Städte anvisieren?
  • Wird der Grüne Wahnsinn und die Disbalance aus Wirtschaft und Öko Deutschland endgültig in eine tiefe Rezession führen?

Was mir fehlt

  1. Wo ist die grüne Innovationswelle, mit der wir Arbeitsplätze und Export ankurbeln?
  2. Wo ist eine Strategie, wie wir in Zukunft unsere Wirtschaft auf Kurs bringen?
  3. Wo ist FFF, Grüne Jugend usw. und wirbt für Ausbildung in den Bereichen Wärmepumpen, Fassadendämmung und neue Technologien?
  4. Wie sieht es beim Netzausbau aus? Speichersysteme?
  5. Das man sich auch mal bei der Generation Lastenfahrrad an die eigene Nase fasst und keine Smartphones, Klamotten aus Übersee kauft, wenn die auf Schiffen transportiert werden
  6. Wo sind sinnvolle Hauskonzepte für die Zukunft?
  7. Wo sind innovative Ideen zur Speicherung von Energie im Sommer, die man im Winter zur Verfügung hat, wie H2 Anlagen?

Als Hausbau Blogger habe ich das Gefühl, dass man nur noch fordert, aber nicht willens ist, selber die Ärmel hochzukrempeln und an einer grünen Zukunft zu arbeiten.  Arbeiten und ausbaden sollen es immer nur die Anderen…

Hamburg wird nun zum Beispiel, wie man Hausbesitzer und Firmen so gängelt, bis sie das Handtuch werfen. Innovative Hamburg zeigt nur, wie man die Wirtschaft mit grünem Hirnfasching vertreibt und setzt das auf Deutschland um, ohne dies mit neuen Technologien oder Export abzufedern.

Deutschland schafft sich ab….

Dezentrale Lüftung – Alle Informationen für Bauherren

Dezentrale Lüftung – Alle Informationen für Bauherren

Bild: Das ist die Seventilation dezentrale Lüftung vor dem Einbau
Bild: Das ist die Seventilation dezentrale Lüftung vor dem Einbau

Wann ist eine dezentrale Lüftung sinnvoll?

Video: Dezentrale Lüftung – FAQs

Sie ist dann sinnvoll, wenn Feuchtigkeit aus dem Haus transportiert, die Raumluft verbessert und der Schutz vor Schimmel verbessert werden soll. Vor allem bei Häusern und sanierten Altbauten mit Dampfsperre, wo die Dichtigkeit extrem hoch ist.

  • Um Feuchtigkeit aus Wohn- und Nassräumen zu transportieren
  •  Vermeidung von feuchten Wänden um Schimmelbildung zu verhindern
  • Um die Raumluft zu verbessern
  • Um frische Luft ohne starke Pollenbelastung zu haben
  • Um einen Luftaustausch mit Wärmerückgewinnung zu ermöglichen
  • Um die Vorgaben der DIN 1946-6 bei Neubau und bei einer Sanierung zu erfüllen
  • Um hohe Kosten für eine zentrale Lüftung zu vermeiden
  • Um nachträglich im Altbau, ohne große Umbaumaßnahmen, eine Lüftung einzubauen
  • Ideal für DIY Einbau, besonders bei 12V Technologie, die auch eine Nicht-Fachkraft installieren darf. Ähnlich Modelbau-Anlagen.
  • Geringere Wartungskosten als bei einer zentralen Anlage. Zentrale Lüftungsanlagen / Rohren setzen sich nach und nach zu und müssen gereinigt werden.
  • Bessere und individuellere Steuerung bei mehreren Systemen

Besonders geeignet für folgende Bauvorhaben:

Dezentrale Lüftungen sind sehr individuell und bei vielen Bauvorhaben eine sehr gute Wahl.

  • Neubau
  • Altbausanierung
  • Einbau und abdichten von Fenstern / Wänden
  • In Tiny Häusern, Modulhäusern und Gartenhäusern
  • Mit Seventilation sind Wandstärken ab 18cm möglich, so könnte man auch Wohnwägen mit einen kleinen Umbau bestücken.
  • im gewerblichen Bereich wie Läden, Werkstätten, Büros usw.

Wie funktioniert eine dezentrale Lüftung?

Wir erzeugen in einem Haus viel Wasser durch Duschen, Baden, Wäsche waschen, Kochen und schwitzen in Form von Wasserdampf, der sich dann in der Luft befindet und für eine hohe Luftfeuchtigkeit sorgt. Diese kann sich in den Wänden absetzen und zu Schimmel führen, was sehr hohe Sanierungskosten nach sich ziehen kann. Der einfachste Weg die Luftfeuchtigkeit zu senken ist der Abtransport nach draußen durch eine Lüftung. Aber welche Möglichkeiten gibt es?

Wie kommt es zur Schimmelbildung?

Besonders in Altbauten ist der Oberflächenschimmel häufig zu finden. Gerade an kalten Wänden kondensiert der Wasserdampf und bildet feuchte Bereiche. Da kann Schimmel gut gedeihen und breitet sich aus. Dahinter steckt ein einfaches Prinzip. Warme Luft kann viel Wasserdampf aufnehmen, kalte nicht. Gerät diese Luft an kalte Oberflächen, kühlt diese ab und verliert einen Teil des Wasserdampfes. Ihr seht das oft an Spiegeln im Bad.

Schimmel in der Wand entsteht durch Undichtigkeiten in der Haushülle. Das Prinzip der warmen und kalten Luft bleibt. Hier strömt die warme Luft durch die Wand und die undichten Stellen nach draußen. Dort ist es kälter und während die Luft durch die Wand strömt, wird sie kälter und verliert etwas Feuchtigkeit. Über die Zeit wird die Wand innen immer feuchter und bildet den Nährboden für Schimmel. Daher macht man nach Sanierungen und Neubau einen Blower Door Test um diese undichten Stellen zu finden.

Stoßlüften

Der Klassiker, aber durch die neue Bauweisen überholt. Hier lüftet man in mehreren Räumen gleichzeitig und macht Fenster und die dazwischenliegenden Türen weit auf. Es erfolgt ein Luftaustausch. Hier reichen oft 10-15 Minuten. Das funktioniert, hat aber einige Nachteile. Die warme Luft geht auch verloren und in der Pollenzeit hole ich mir diese in das Haus.

Lüftung

Dabei werden Räume in Zu- und Ablufträume aufgeteilt. Zuluft erfolgt über trockene Räume wie Stube, Kinderzimmer, Schlafzimmer oder Speicher. Ablufträume sind Bad, Waschküche oder Küche. Die Lüftung erfolgt dabei kontinuierlich und gleichmäßig, wahlweise auch nach einer Einstellung. Das sorgt für frische Luft auf der Zuluftseite und Abtransport der feuchten Luft über die Ablufträume. Dank Wärmerückgewinnung ist die Energiebilanz sehr gut.

Funktionsweise

Warme Luft kann besonders viel Wasserdampf aufnehmen, und diese steigt nach oben. Daher werden die Lüfter immer unter der Decke montiert. Den genauen Standort bestimmt dabei die Nutzung des Raumes. Abluft in der Küche macht am meisten über dem Herd Sinn. Wir hatten dafür einen Energieberater, der uns die besten Stellen zeigte und auch geplant hat, wieviel Lüftung wir an den einzelnen Stellen brauchten.

Damit die Luft entsprechend der Vorgaben fließen kann, müssen auch die Wege berücksichtigt werden. Meist löst man das mit Lüftungsgittern in den Türen oder Spalten unter der Türen.

Beispiel: Im Schlafzimmer wird Luft angesaugt und sorgt für Sauerstoff. Die Luft fließt in Richtung Küche und nimmt die feuchte Luft auf und transportiert diese über die Abluftlüfter hinaus.

So vermeidet man Schwarzschimmel

Schwarzschimmel kann tödlich sein und wir gehen davon aus, dass mein Schwiegervater daran verstorben ist. Seine Wände waren zu großen Teilen von Schwarzschimmel befallen, verdeckt durch die Tapete und das über Jahre. Nehmt das also ernst.

Um Schwarzschimmel zu vermeiden sollte das Objekt mit einer Dampfbremse und Lüftung versehen werden. Die Dampfbremse verhindert den Luftaustausch nach draußen, der Lüfter tauscht die Luft aus. Um das zu kontrollieren, macht man den Blower-Door-Test. Der ist auch Pflicht, wenn ihr Fördergelder für den Hausbau oder Sanierung wollt. 

Beachtet immer die Vorgaben des Energieberaters oder bei DIY die Zu- und Ablaufräume.

Wie schwierig ist es, eine dezentrale Lüftung selber einzubauen?

Die Hersteller haben dezentrale Lüftungen, die auf eure Wandstärken zugeschnitten werden können und dann nur noch angeschlossen werden. Daher ist der Ablauf wie folgt:

  • Passende Stelle für einen Durchbruch suchen, vorzugsweise nicht an einer tragenden Wand.
  • Ein Kabel zur Stelle legen ( bei 12V ein 2x2x0,6 oder 0,8 auch Telefonleitung genannt, bei 230V ein 3×1,5 NYM-O ). Kabel gibt es bei Amazon oder im Baumarkt.
  • Durchbruch machen.
  • Dampfsperre wieder schließen, meist in Verbindung mit dem Einsetzen des Basisrohres. Verkleben und dann mit Bauschaum einschäumen.
  • Lüfter und Wärmetauschen einsetzen
  • Kabel anschließen
  • Deckel innen und außen anbringen
  • Ggf. Filter einbauen

Ihr seht, dass ist wirklich nicht schwierig.

Worauf bei einer dezentralen Lüftung achten?

  • Auf Qualität / Langlebigkeit. Preiswerte Systeme haben oft billigste Motoren und Lager verbaut. Diese sind im Dauereinsatz und wenn die Kohlen abgenutzt sind, wird es schwer Ersatz zu bekommen. Ein Tausch ist oft kompliziert, weil Fassade und Innenräume fertig sind.
  • Das ein System auch die Steuerung mit Schalter dabei hat. Das ist wichtig, damit das System gut abgestimmt ist.
  • Das man Filter einfach tauschen kann
  • Nehmt in jedem Fall dezentrale Lüfter mit Wärmetauscher. Das spart enorme Heizkosten auf Dauer.
  • Nehmt in jedem Fall eine 12V Anlage. Lauf Vorschrift dürfen elektrische Anlagen nur von Fachkräften installiert werden. Bei 12V gilt weitgehend Self und Pelf, also Schutzkleinspannung. Meist nur im privaten Bereich, gewerblich kann das anders sein. Aber erkundigt euch noch selber, ich bin kein Anwalt.
  • Eine gute Anleitung mit Bemaßung und Bohrschablonen.

ETS-II / ETS-2 wird zum Desaster in allen Bereichen

ETS-II / ETS-2 wird zum Desaster in allen Bereichen

2-500€ Mehrkosten pro Haushalt dank ETS-II im Monat? 250.000€ höhere Baukosten in den nächsten 2 Jahren? Wettbewerbsnachteile für die Industrie durch die ETS-2 Zertifikate?  Es wird düster in Deutschland.

Dieses Mal war es keine Weltmeisterschaft, sondern der Wahltrubel und die Abstimmung zum Zustrombegrenzungsgesetz am 31.1.2025 als Ablenkung, um den CO2 ETS-II  Preisschock als Gesetz durch zu bringen, er muss nur noch durch den Bundesrat. Damit wird nicht nur der Hausbau extrem teuer, sondern auch alle Produkte im täglichen Leben.

ets-2 / ETS-II CO2 Gesetz

Quelle: https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2025/20250131-bundestag-emissionshandel.html vom 31.05.2025

Für ETS-2 haben gestimmt: Grüne, SPD und CDU

Gegen ETS-II: FDP und AfD

Konsequenzen im Überblick

  • Für viele Hausbauer, Besitzer, Vermieter und Mieter werden die Nebenkosten massiv steigen und man rechnet bei ETS 2 mit 120€ Mehrkosten pro Monat laut Cicero
  • Wird saniert, kostet es viel Geld, massiv Zinsen und die Miete wird für Mieter noch teurer. Heizung und Dämmung können 50-100.000€ verschlingen, dazu hohe Zinsen.
  • Bis zu 20% mehr Baukosten im Neubau durch den ETS-II Handel.
  • Fraglich, was mit dem Strompreis passiert. Deutschland ist Kohleverbrennungseuropameister und gerade bei Dunkelflauten wird massiv Gas und Kohle füpr Strom verbrannt.
  • Vielen haben mit Ampel noch schnell Gas- und Pelletöfen eingebaut, jetzt wieder umrüsten?
  • Benzin könnte ab 2027 auf etwa 2,20 – 2,50€ / Liter steigen
  • Handwerk, Hersteller, Industrie müssen die Kosten auf die Verbraucher umlegen. Da wird das EFH zukünftig kaum bezahlbar sein.
  • Die  Lebenshaltungskosten werden durch ETS-2 massiv Steigen und die Inflation anheizen
  • Die EZB kann den Leitzins kaum senken, eher durch hohe Inflation nach oben korrigieren
  • Damit werden auch die Berechnungen für Baukrediten angepasst. Selbst wenn ihr mit Solar und WP baut, viele Material- und Handwerksleistungen werden teurer, aber auch viele Produkte des täglichen Bedarfs. Es wird schwerer, Baukredite zu bekommen. Zumal bei hoher Inflation wieder die Zinsen steigen.
  • Firmen werden Produktion in das Ausland verlagern und somit auch die Dienstleister große Probleme bekommen. Der Abschwung wird mit hoher Arbeitslosigkeit verbunden sein. Wirtschaftlich ist ETS-II ein Desaster für Deutschland. Zumal die USA nicht mit im Kyoto Protokoll sind, auf billige Energie setzen und damit einen riesigen Vorteil haben.
  • Auch der Seeverkehr wird eingeschlossen, was den Transport verteuert und somit auch unsere Waren und Produkte bei Im- und Export.
  • Der Luftverkehr erhält deutlich weniger Zertifikate zugewiesen. Das isnd nicht nur Urlaubsflieger, auch Transport ist betroffen.

Ihr seht, ETS-2 ist wie eine große Strafgebühr von privat bis Industrie.

Das Dilemma: Investierst du, hast du einen großen Kredit an der Backe mit absurden Zinsen.

Was ist der ETS-2 CO2 Deal?

Dazu muss man wissen, dass alle Staaten die im Kyoto Protokoll sind, eine bestimmte Menge CO2 ausstoßen können und diese in Form von Zertifikaten erhalten. Diese werden dann den Firmen zugeordnet.

ETS 1 ist dazu eine Handelsplattform für Emissionen eingeführt worden. So hat Tesla eine positive CO2 Bilanz und kann diese auf dem freien Markt verkaufen. Zertifikate kosten aktuell 60-80€ auf dem freien Markt, während die staatlichen bei 55€ im Jahr 2025 und 65 im Jahr 2026 kosten. So verkauft Tesla seine übrigen Zertifikate für etwa 1 Milliarde an VW, da diese eine negative Bilanz haben.

ETS 2 ist die Ausweitung auf den Wohnungssektor und Transport. Demnach werden Sprit, Öl und Gas hoch besteuert, nur können Privatleute nicht handeln. Dafür sollte es das Klimageld geben. Diese hat nur noch niemand gesehen, obwohl die CO2 Steuer seit Jahren besteht und viele Hausbauer Solar und Wärmepumpen für eine positive Bilanz installiert haben.   

Kaum News zum Thema zu finden

Weder in den öffentlich Rechtlichen, noch in der allgemeinen Presse ist viel zu finden. Cicero, Quarks sind die einzig bekannteren. Dazu einige Youtuber. Daher habe ich mir die Pressemitteilung gesucht. Es sind nun gut 2 Wochen vergangen und es gibt erste Berichte von Auto Motor Sport, der TZ und erste Vlogs von einem bekannten Professor.

Spannend ist auch, dass man ETS mit II schreibt, was dazu führt, dass ETS 2 erst einmal einen Truck Simulator oben zeigt. Da ich mit Suchmaschinen auskennen, das ist ein Trick zur Verschleierung. ETS-II sucht kaum einer, ETS-2 ist schon lange besetzt und es brächte viele Mittel. Ein Schelm, wer ….

Was bedeutet ETS-II  das finanziell?

Unsere Politiker werden sich die gestiegenen Kosten in Form von Diätenerhöhungen ausgleichen. Die Bürger werden in eine neue Preisspirale gezogen, die von der EU gesteuert werden kann. Hört sich übel an? Ist es. Denn auch die Industrie erwartet gravierende Nachteile.

Derweil gehen Prognosen von bis zu 400 € /Tonne CO2 aus. Selbst bei realistischen 200€ – 250€ wäre es bereits extrem teuer. Bei 200€ wären das etwa 45 Cent / Liter Sprit und 120€ höhere Heizkosten / Monat. Das wird einen Dominoeffekt bei den Haushalten und Firmen auslösen.

Boomerang Habecks Heizungsgesetz

Schon bei der Einführung des völlig verkorksten Heizungsgesetzes haben Verbände Alarm geschlagen, dass es nicht ansatzweise möglich ist, die Vorgabe zu erfüllen. Alleine die Arbeitsstunden wären nicht zu stemmen.  Daher haben viele, auch aus Unsicherheit Gas- und Pelletheizungen eingebaut, was nun teuer wird. Allerdings sind diese neuen Häuser sehr gut gedämmt, was das deutlich abfedert.

Anders sieht es da bei sanierungsbedürftigen Immobilien aus. Da wird es zu Wartezeiten kommen, Preise steigen und meist macht das nur mit Dämmung und Solar Sinn. Investitionskosten locker 100.000€, eher mehr. Dazu die hohen Zinsen, die aus 100.000€ durchaus 150-170.000€ bei der Rückzahlung sind.

Du hast eine Wärmepumpe? Bringt nur wenig…

Auch Solar und Wärmepumpe werden das nur abdämpfen. Besonders im Winter sind wir auf fossile Brennstoffe angewiesen. Die Grünen haben uns mit der Abschaltung der AKW`s zum Kohleverbrennungsweltmeister gemacht und das kostet CO2… damit wird Strom auch teurer und den Solarpfennig hat man dieser Tage auch reduziert. So werden Wärmepumpen ebenfalls zum Kostenfaktor…

Fazit Heizung: Egal wie man es dreht und wendet, entweder hohe Investition oder hohe Nebenkosten. Heizen wird zum Luxus oder man friert sich durch den Winter.

Alle Hausbaukosten steigen

Hier mal der Denkanstoß: Tiefbau braucht LKWs und Bagger, Haustransport, Haushülle, Innenausbau wird teurer, selbst Anlieferungen und Transport, Erschließungskosten, Löhne der Arbeiter… alles wird teurer.

Wir haben also eine Verteuerung in den nächsten 2 Jahren von  über 10% durch die Inflation, sowie weitere 5, eher 10% durch die CO2 Steuer.

  • Bei 20% Mehrkosten, entspricht das etwa 120.000€
  • Bei 4% Bauzinsen verdoppelt sich das bei der Rückzahlung, also 250.000€
  • Nebenkosten werden steigen
  • Kreditzins wird durch höheres Risiko und evtl. Leitzinsen teurer

Bauzinsen auf 4-5%? So wird es wohl kommen.

Man erwartet bei ETS-2  200€ für die Tonne CO2, sowie eine Inflation von 5-7%. Damit muss die EZB überlegen, wie sie Ziel von 2% erreicht. Höherer Leitzins ist das Mittel der Wahl. Entweder bleibt der Leitzins, oder er wird erhöht.

Dazu kommt ein weiterer Effekt. Die Risikobewertung der Banken. Bei 20% höheren Baukosten und deutlich höheren Lebenshaltungskosten, muss das in die Bewertung einfließen. Kredite werden teurer und viele werden Absagen erhalten.  

Selbst mit hohem Eigenkapital, oder Einliegerwohnung oder gutem Einkommen, sind die Zinsen der Hemmschuh für den Hausbau. Was auch bedeutet, dass Miete immer teurer wird.

Bestandsimmobilien verlieren an Wert

Ohne Wärmepumpen und zumindest KfW55 Dämmung, werden Immobilien an Wert verlieren. Die Sanierungskosten in Kombi mit den hohen Zinsen, machen nur günstige Häuser lukrativ.

Ihr könntet natürlich das Haus energetisch für ETS-II aufwerten, aber das lohnt nur, wenn ihr das in Eigenleistung macht.

Planungsunsicherheit durch Industrieabwanderung

Eure Kredite werden 30 Jahre laufen, aber mit dem erneuten Energiepreisschock, werden noich mehr Firmen Deutschland verlassen oder Insolvenz anmelden. In den letzten 2 Jahren, wurden 200 Milliarden € in das Ausland investiert. Das sind vor allem die Jobs, die unser Geld erwirtschaften. Wir sorgen gerade dafür, dass wir arm werden. Jede Milliarde kostet nicht nur Arbeitsplätze, sondern auch Steuergelder, Sozialabgaben, Infrastruktur, Innovation, Fachkräfte und Standortattraktivität, sondern auch das Umfeld bricht weg. Da werden viele kleine Firmen insolvent gehen oder es drohen Entlassungen. Der Dominoeffekt ist gewaltig. Vor allem können wir uns nicht mehr die ganzen Beamten leisten. Da wird es einen Kahlschlag geben müssen. Wir können nur hoffen, dass wichtige Bereiche wie Bildung, Polizei und Infrastruktur verschont werden. Vor allem, wer in das Ausland investiert, ist für ewige Zeiten verloren.

Wer will da schon bauen?

Wenn wir weiter so schwach Begabte Politiker haben, denen Parteiinteressen und Ideologie wichter als das Land sind, werden wir hier unser blaues Wunder erleben.  Seid ihr wirklich sicher, dass ihr einen 30 Jahre Kredit wirklich schafft? Unter den Bedingungen? Eher nicht.

Warum schwach begabt? Unseren Politikern ist nicht dümmeres eingefallen, als die Förderungen zu streichen, teils über Nacht und dann wieder deutlich schlechter einzuführen. Selbst die Förderung für den Energieberater wurde gestrichen und später halbiert wieder eingeführt. Dafür das QNG Bürokratiemonster eingeführt…

Besser: Gefördert werden zuerst Häuser mit Pultdächern in Südausrichtung, sowie Wärmepumpen ohne Luft-Luft, sondern vorzugsweise Ringkollektoren oder Sole. Auf ein solches Pultdach ohne Fenster, passen 20-25Kw Solar drauf. Dazu müsste noch etwas für den Winter an die Hauswand. Es wäre auch sinnvoll, Speicher zu entwickeln oder bestehendes besser zu nutzen. So gibt es einen Speicher, ähnlich den Handwärmern, den man im Sommer lädt und im Winter bei Dunkelflauten nutzen könnte. Ebenso würde ich Häuser mit Einliegerwohnungen fördern. Diese grüne Ideenlosigkeit ko… mich einfach an. Daher will ich kompetentes Grün!

Das erdrückende Erbe von Merkel und den Grünen, wird zum roten Teppich für die AfD.

Die Abschaltung der AKW`s reisst noch ein weiteres Problem auf. Ein AKW ist CO2 neutral und braucht keine Zertifikate. Wir füllen die Löcher durch das Verbrennen von Kohle und Gas. Diese Zertifikate fehlen der Industrie. Wir geißeln us nun selber, weil wir dank der schwach Begabten Grünen, einen Wettbewerbsnachteil haben. Wir sind eh schon extrem teuer im Energiesektor… der wird nun noch weiter geschröpft. Nachdem die Ampel schon riesigen Schaden angerichtet hat.

Wer heute noch aus Überzeugung Grün wählt, ist einfach nur dämlich!!! Ihr solltet für kompetentes Grün sein! Ihr solltet Fachleute in den grünen Reihen fordern! Grün braucht gute Strategien, aber keine Schwiegermutterlieblinge…

Was haben AfD und die Grünen gemeinsam? Mehrere Parteien, schließen eine Zusammenarbeit aus!

Wer heute das Ende der AKWs feiert, bereitet nun den roten Teppich für die AfD vor.

Das Vermächtnis von Grün und Merkel wird die massive Schädigung unserer einst starken Wirtschaft sein. Nicht zu fassen! ETS-II wird zum Sargnagel.

Was tun, wenn man die Raten für das Haus nicht mehr bezahlen kann?

Was tun, wenn man die Raten für das Haus nicht mehr bezahlen kann?

Das Thema wird oft vermieden, auch verdrängt und gehört dennoch dazu und ich bin Bauherr, also stehe ich auf eurer Seite. Laut der Argetra Gmb erwartet man 2024 fast 14.000 Zwangsversteigerungen. Das ist nicht wenig, aber die Ursachen sind vielfältig. Trennung, Unfall, Gesundheit, Jobverlust oder höherer Kredit durch Probleme beim Hausbau.

Wichtig: Daher versuche ich die Masse an Probleme von uns Bauherren abzudecken und Wege aufzuzeigen, die für euch hoffentlich schlimmeres verhindert. Bei Fragen: Mad@Hausbau-Anleitungen.de

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Man wird zum Getriebenen, aber es ist wichtig, einen kühlen Kopf zu behalten

Das A und O ist, dass ihr so früh wie möglich reagiert. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man zuerst versucht das irgendwie abzubiegen und derweil verrinnt wichtige Zeit. War bei mir auch so (die Story lest ihr am Ende des Artikels) und endete in der Privatinsolvenz. Ihr seht, kann immer mal passieren. Schämt euch nicht! https://www.impulse.de/strategie/prominente-pleitiers/3856437.html

Wichtig: Handelt ihr nicht schnell, wird alles zu euren Lasten berechnet. Da kommen Verzugszinsen, Gerichtsvollziehergebühren usw. auf euch zu. Dass kann zu einer stattlichen Summe anwachsen!  Im Härtefall kann es sein, dass es günstiger ist das Haus zu verkaufen, anstatt die Gebühren bis zur Zwangsversteigerung alles zu bezahlen. Vor allem bleibt man liquide und wenn der Verkauf gut läuft, ist vielleicht Kapital für einen Neuanfang da.

Nicht schon wieder Spartipps?

Das mache ich nicht. Ihr wisst selber, wo ihr sparen, wie es bei den Reserven aussieht und ob ihr privates Geld auftreiben könnt. Bedenkt nur, dass muss auch langfristig passen. Nebenjob hört sich gut an, aber man muss 50 statt 40 Stunden arbeiten. Besprecht das unter euch.

Schritt 1 – Schaut eure Versicherungen durch

Je nach eurer Problematik kommen unterschiedliche Versicherungen in Frage:

Ihr müsst nun die Verträge ansehen und schauen, was darin zu eurem Problem besteht. So gibt es auch Möglichkeiten bei unverschuldetem Jobverlust, Krankheit, Unfall, Tod, Scheidung usw. Wichtig sind auch Dauer und Höhe der Leistungen. Lest auch das Kleingedruckte und sucht nach Ausschluss Kriterien.

Bei einigen Krediten muss man die Restschuldversicherung machen, meist ist es freiwillig und wird auch gerne durch die hohen Provisionen aufgeschwatzt. Aber wenn ihr diese braucht, ist sie sehr nützlich und deckt einige Situationen ab. Lest also gut durch, welche Situationen abgedeckt sind. Hier ist vor allem interessant, dass oft auch Scheidung und unverschuldeter Jobverlust, sowie Kurzarbeit abgedeckt sind. Allerdings sind die bezahlten Zeiträume nicht so üppig, helfen aber in einer Notsituation.

Die Risikolebensversicherung ist nicht nur für die Bonität nützlich, sondern hilft auch zur Überbrückung.

Für den Fall der Fälle können auch die BU und Unfallversicherung wirksame Hilfe leisten. Nehmt das bei Bedarf mit zur Bank. Wenn dort Klauseln drin sind, die euch finanziell helfen, wartet die Bank eher oder ist an einer einfachen Lösung interessiert.

Schritt 2: Der Weg zur Bank

Was nun kommt mag komisch klingen. Ihr müsst der Bank im Grunde eine Vision verkaufen, wie sie ihr Geld bekommt. Es kann also durchaus sein, dass man mit einem Plan wie Einliegerwohnung, wo es nur an einer Haustüre klemmt einfacher ist, als reumütig dazusitzen und zu jammern. Es ist nur ein Geschäft! Allerdings kann ich alle Eventualitäten nicht  direkt abbilden, daher die allgemeinen Dinge, die ihr auf eure Situation anpassen könnt.

  1. Bereitet euch vor!
  2. Schaut in euren Vertrag ob da Ratenpause, kleinere Raten usw. beschrieben sind.
  3. Nehmt eure Versicherungen mit, Jobsituation oder ärztliche Prognosen, je nachdem was bei euch zutrifft.
  4. Falls ihr geldwerte Verträge, ETFs  oder Bausparer habt usw. habt, nehmt das ebenfalls mit. Evtl. kann euch der Berater umschulden oder hat eine gute Idee.
  5. Behaltet im Hinterkopf, dass ein Verkauf der Immobilie auch ein Weg sein kann. Die Bank will nur ihr Geld, was du an Gebühren oder Verlusten hast, ist ihr egal! Vor allem haben die Banken die Grundschuld und das heißt, sie können direkt agieren und müssen nicht erst ein Insolvenzverfahren eröffnen.
  6. Überlegt, ob eine Einliegerwohnung, Vermietung einer kleinen Wohnung oder Pacht für ein Tiny House Stellplatz, Grundstücksteilung zum Verkauf zur Nachverdichtung eine Option sind. Das geht nicht gleich, aber wäre einen Aufschub wert, bzw. Verhandlungsbasis. Pacht für ein TH ist besonders in Bayern sehr easy, da gibt es die 75m³ Regel und es braucht keine Baugenehmigung.
  7. Der Versuch auf Ratenpause könnte schwierig sein. Versucht vielleicht eher die Höhe der Raten zu reduzieren.

Für uns als Bauherren ist es wichtig, dass wir uns auch einen Plan B überlegen. Aber kommt den Banker nicht mit dubiosen Sachen. Daher folgende Tipps, wovon man lieber die Finger lassen sollte:

Keine guten Optionen sind:

  • Haus Teilverkauf
  • Auto verpfänden
  • Glücksspiel
  • Privatkredite

Vor allem, falls ihr doch so etwas in Betracht zieht, schaut genau auf die Gebühren, Inhalte und was euch das kostet. Besonders Auto verpfänden kann teuer sein. Da kann es besser sein, sein Auto zu verkaufen und kleines EAuto zu kaufen ( die sind aktuell billig ) und die Differenz für die Raten zu nutzen.

Schritt 3: Was tun bei Arbeitslosigkeit?

Uns steht eine üble Wirtschaftskrise bevor, die das Resultat der Ampel und auch schon GroKo ist. Alle Wirtschaftszahlen gehen in die Richtung, vor allem die Investitionen ins Ausland. Die Arbeitslosigkeit wird steigen. Ich drücke euch die DAUMEN! Dass es euch nicht betrifft, aber wer das hier liesst, könnte betroffen sein. Kein Grund sich zu schämen! Oder den Kopf in den Sand zu stecken.

Gute Nachrichten

  • Eure Immobilie ist nicht sofort weg, sondern gilt erst einmal als Schonvermögen
  • Das Amt zahlt durchaus Wohngeld für die Immobilie / Wohnung und lindert damit die Probleme
  • Eine private Arbeitslosenversicherung die man beim Hausbau abschließen kann, deckt die Lücke zwischen zwischen bisherigem Einkommen und Bürgergeld ab.

Was könnte das Amt zahlen?

  • Wohngeld
  • Grundsteuer
  • Versicherung
  • Reparaturen
  • Schuldzinsen
  • Einiges nur anteilig und auch nur nach positiver Prüfung

Sicherlich ist es euer Ziel, schnell wieder in Arbeit zukommen. In einigen Bereichen sind professionelle Vermittler besser geeignet, als das Arbeitsamt. 

Privatinsolvenz von mir – Kein Grund sich zu schämen!

Eigentlich ist es auch positiv und daher will ich euch Mut machen. Denn man geht danach anders mit Geld um und das hat auch dazu geführt, dass wir Haus 1 relativ günstig gebaut haben ( 2017 für 280.000€ Gesamtkosten, bei 1% Mischzins für 190m²).

  • Spannend war dazu auch ein Bericht, dass eine Frau in München viele große Immobiolien gemietet hatte und diese an viele englische Firmen vermietete und das lief sehr gut, bis 2008 / 09 die Wirtschaftskrise kam. Einige machten dicht, andere kündigten Fristgerecht und sie hatte natürlich günstige Langzeitverträge. Insolvenz unabwendbar. Sie schrieb ein Buch, wo auch sie Mut machte und herausgefunden hat, dass Personen die Insolvent gegangen sind, aufgrund dieser Erfahrung in Amerika und England sehr begehrt sind. Weil sie einen anderen Blick auf schwierige Situationen und Geld haben, vor allem sorgsamer sind.

Bei mir war es anders, ich bin wie die Jungfrau zum Kinde zum Dreh- und Angelpunkt der deutschsprachigen Nordic Walking Szene geworden. Mit den 3 größten Internetportalen, den 20 wichtigsten Adressen und einer großen Community, führte medial nichts an mir vorbei. Gestartet 2002 in der Anfangsphase von Nordic Walking, lief das bis 2007 super. 2008 kein Interesse am Markt. Der Drops war derart gelutscht, da war kaum noch was zu machen. Nur die Community war noch aktiv.

Wie dem auch sei, zuerst versucht alles ins Lot zu bringen ( der Getriebene ), Einnahmen zu generieren und neues probiert. Aber letztendlich war der Herbst rum und wo ich sonst Reserven hatte, war Ebbe in der Kasse und die Zeit verrann. Rechnungen stapelten sich… und so nahm alles seinen Lauf. Als Elektriker war es einfach einen Job auf Montage zu bekommen, also go. Ich hatte fast alles bezahlt, aber Finanzamt war noch ein Problem. Die kamen irgendwann mit einer Schätzung von 32.000€ um die Ecke, der Steuerberater hat danach 7.000€ ausgerechnet. Jetzt verdient man nicht die Masse als Elektriker, also bot ich an, die 7.000€ abzuzahlen, da 32.000 nicht zu schaffen waren.

Dem Finanzamt war die Schätzung wichtiger, als die reale Steuerschuld und so ging ich in die Privatinsolvenz. Das Finanzamt hat keinen Pfennig gesehen. Denkt daran, das ist nicht ihr Geld und sie sitzen da einfach am längeren Hebel.

Photovoltaik DIY

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Photovoltaik selber bauen

Photovoltaik selber bauen / DIY

Tipps, Vorschriften und was ihr bei dem Eigenbau größerer Anlagen beachten solltet. Ich geha davon aus, dass wir hier von Anlagen zwischen 2 und 10Kw reden.

 

Photovoltaik DIY

Auch wir haben überlegt, ob wir bauen lassen, mieten oder selber bauen. Nun ist es so, dass ich Elektriker bin und 1995 einen Photovoltaikabschluss gemacht habe. Allerdings arbeite ich seit 25 Jahren in der IT und als Blogger.

Die Frage: Kann ein Hobbyhandwerker eine kleine oder mittlere Anlage selber bauen?

Antwort: JA, aber es gibt kleine Grenzen und Dinge zu beachten. Ich finde, wer handwerklich etwas begabt ist, dürfte keine Probleme haben. Platt gesagt, wer eine Lichtschaltung machen kann, wird auch Solar packen.

Photovoltaik selber bauen
Photovoltaik selber bauen

Anforderungen

Die sind nicht dramatisch und man kann diese locker einplanen. Daher kommen in den folgenden Beiträgen alle Aspekte für die Photovoltaikanlage und wie man das meist ganz einfach löst.

Die Themen der folgenden Beiträge

    • Rechtliches und Genehmigungen ( Baurecht, Elektro-Vorgaben usw.)
    • Solar Förderungen
    • Preise DIY, regionale Anbieter und Vertriebsagenturen
    • Argumente der Verkäufer – Was stimmt und was sagt die Realität?
    • Anlage mieten, bringt das was?
    • Perepherie selber zusammenstellen und kaufen. Tipps, Kennzahlen und Sets
    • Schutzeinrichtungen und sicher verkabeln
    • On und Off Grid
    • Wieviel Solar braucht man?
    • Solar und mit Strom heizen
    • Montage einer PV
    • Solarregler / Wechselrichter
    • Batterieblock
    • Solaranlage erweitern
    • Brownout

Wie ihr seht, sind das einige Themen, aber so dürfte das DIY PV Projekt gelingen. Wobei besonders der Punkt Schutzeinrichtungen mit Sicherheit und verkabeln wichtig ist. Das ist nicht zuletzt ein Versicherungsproblem.

 

Genehmigungen und rechtliche Grundlagen

Da haben wir es mit 2 Sachen zu tun, dem Baurecht und dem Bebauungsplan. Das Baurecht legt den Hausbesitzern oder auch Mietern keine Steine in den Weg. Wichtig ist vor allem, dass die Anlage stabil und das Dach die zusätzliche Last trägt. Da muss im Zweifelsfall evtl. ein Statiker ran.

Auch ein Mieter, der ein haus mietet, kann eine PV auf das Dach bauen. Dabei hat der Hausbesitzer natürlich das Hausrecht und muss gefragt werden. Das sollte dann auch schriftlich fixiert werden.

Blendeffekt: Auch das gibt es, nicht zuletzt, weil die Sonne sich bewegt und damit ein großer Bereich geblendet werden kann. Tatsächlich entscheiden die Gerichte für die Geblendeten, wenn die Blendung unzumutbar ist. Ich gehe dacin aus, wenn sich das häuft, dass es zentral geregelt wird.

https://efahrer.chip.de/solaranlagen/solaranlage-blendet-nachbarn-gericht-faellt-klares-urteil_109647

Wir bewegen uns bei diesem recht genehmigungsfreien Verfahren im Bereich von Photovoltaikanlagen unter 30Kw auf Dächern, nicht auf Freiflächen. Da gibt es noch andere Regelungen.

Bebauungsplan

Der regelt auch optische Belange und soll das Zusammenleben von Nachbarn regeln. Wenn ihr keinen Bebauungsplan habt, dann fragt beim Bauamt. Wenn es keinen gibt, gilt oft, dass das allgemeine Stadtbild eingehalten werden sollte. Etwas schwammig, aber so ist das.

Auf dem Dach ist eine PV meist kein Problem. Anders sieht es aus, wenn Fassaden, Balkone, Zäune, Gartenhäuser oder Aufsteller mit Solar bestückt werden sollen. Das muss vorher geklärt werden. Wenn im Bebauungsplan steht, weiße Außenwände, dann fragt beim Bauamt und ggf. müsst ihr eine Befreiung beantragen. Ob das klappt, liegt dann beim Bauamt und den Ortsvertretern, die das Entscheiden.  

Genehmigung vom Energieversorger

Genehmigung trifft es nicht ganz, man muss sie melden. Meldepflicht trifft es vielleicht besser. Das gilt für alle Anlagen, auch für Off-Grid, die Parallel betrieben werden. Diese haben oft Notstromschaltungen oder hängen an Landstromladegeräten. Da man euch das eh nicht verbieten kann, meldet es und gut.

Dafür gibt es meist einfache online Formulare, die ihr bei eurem örtlichen Energieversorger ausfüllt.

Elektrische Komponenten

Der Aufbau von elektrischen Anlagen ist einer Fachkraft vorbehalten, so sagt es die Vorschrift. Aber eine Modeleisenbahn darf man doch auch? Das muss man nun differenziert sehen.

Es gilt die Kleinspannungsregelung:

    • Bis 50V Wechselspannung
    • Bis 120V Gleichspannung

Dürfen auch Laien die Installation tätigen.  Auf dem Dach würde das bedeuten, dass ihr 3 Panels in Reihe schalten könnt. Panels haben meist 32-35V, wenn die unter 30V haben, dann könnt ihr sogar 4 verbinden. Ihr könntet dann weiter 3 oder 4 Panels Parallel dazu schalten, da nicht die Spannung steigt, sondern der Strom. Hier werdet ihr vom Kabelquerschnitt begrenzt, dafür gibt es Tabellen. In der Praxis nimmt man aber aus gutem Grund lieber größere Spannungen.

Aber als Privatmann ist es dir überlassen, ob du dich daran hältst, oder nicht. Es gibt keine Strafen. Aber wenn etwas passiert, wird die Versicherung versuchen, den Schaden ganz oder teilweise auf dich abzuwälzen. Brennt also dein Haus ab, wird man versuchen den Eigenbau gegen dich zu verwenden. Daher ist Punkt 6 so wichtig.

Aber auch der Soalregler und Wechselrichter haben Leitungen mit Landstrom, also 240V AC. Auch diese dürfte man nicht anschließen.

Die Crux beim Energieversorger.

Hier ist die Schwachstelle. Energieversorger sind angehalten, nur technisch einwandfreie Anlagen ins Netz zu lassen, was bei Laien nicht der Fall ist. Selbst Elektriker bekommen keine Freigabe. Nur Elektrofirmen mit Zulassung beim örtlichen Energieversorger können dir eine Anlage ins Netz bringen.

Selbst ich, als Elektriker mit Solarschein bekomme das nicht beim Energieversorger durch.

ABER: Das ist nicht so wild. Dann speist man eben nicht ein. Die paar Cent rechnen sich eh nicht, wenn man den Aufpreis zwischen DIY und Elektrofirma vergleicht. Das würde nicht einmal die Zinsen rechtfertigen. Ihr könnt also eine Anlage aufbauen, aber nur als Inselanlage. Erlaubt ist aber, mit Landstrom die Anlage zu speisen. Reicht eure Energie über die Solar nicht, dann mutzt ihr den normalen Strom.

Wichtig beim Aufbau

Da gibt es 4 Dinge, die ich euch dringen raten möchte.

    1. Ihr dürft bestehende Anlagen nicht entwerten oder deren Fähigkeiten verschlechtern. Habt ihr zum Beispiel eine Blitzschutzanlage, müsst ijr klären, ob die PV abgesichert ist, ob die PV evtl. den Blitzschutz beeinträchtigt oder gar massiv stört.
    2. Die BG Bau achtet auf den Schutz auf Baustellen und auch ob Sicherheitsvorschriften eingehalten werden. Das gilt auch für Helfer ( denkt an ein Bautagebuch und Versicherung ). Hört sich nervig an, aber man will keinen Unfall oder das Freunde schwer verletzt werden. Vor allem beim Aufbau der Panels, nehmt euch ein ordentliches Gerüst mit Fallschutz! Arbeitet immer zu zweit, dass falls etwas passiert, der andere helfen kann oder Hilfe holen kann.
    3. Ihr arbeitet mit teils hohen Strömen. 12V kann eine Modeleisenbahn antreiben, aber mit Strom auch einen Schraubenzieher zum Glühen bringen. Überlegt euch, ob ihr wichtige Elemente vielleicht von einer Fachkraft machen lasst.
    4. Denkt an den Potentialausgleich. Die Anlage muss da mit eingebunden werden.

Ein Kniff, wie ihr Solarpfennig bei DIY bekommt

Ihr braucht dazu eine Abnahme und die Anmeldung über eine eingetragene Elektrofirma. Vielleicht solltet ihr diese die wichtigen Anschlüsse machen lassen. Damit meine ich die Überspannungsschütze, die Verteilung und den Zähler. Das haben die in 2h erledigt. Rest macht ihr alles. Dazu kommt, dass die Anlage geprüft wird, also durchgemessen wird. So findet man Schwachstellen.

Das hat den Vorteil bei der Versicherung, da es von einer Fachfirma kommt. Außerdem habt ihr den Solarpfennig. Ist nicht viel, aber das rechnet sich eher, als eine komplette Anlage aufbauen zu lassen.

Vielleicht können die auch die Wartung übernehmen.

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AuwegKartell – Bau dein Tiny House nicht alleine

AuwegKartell – Bau dein Tiny House nicht alleine

Hier ist der Bauplatz
Tiny House

Du und der Zimmermann gemeinsam

Du brauchst einen Platz zum bauen, bist dir nicht sicher ob du alles alleine kannst? Dann mach einfach keine halben Sachen und schau mal diesen Bericht zum AuwegKartell an. Das ist ein Zimmermann, der schon seit 5 Jahren mit den Häuslebauern zusammen die Tinys baut. Hauptsächlich zeigt er euch, wie etwas geht, gibt Tipps und hilft auch mal mit. Aber ihr entscheidet, was ihr wollt und welche Handwerker ihr noch benötigt.

Auweg Kartell – Bau dir DEIN Tiny, aber nicht alleine.

Ich blogge seit 20 Jahren und erlebe immer wieder neue Storys und oft sind es die Menschen, die einer Idee den letzten Schliff verpassen. Denn hier werden Tiny House Träume wahr und zwar im DIY Verfahren, aber unter Anleitung von einem Schreinermeister. Ich habe mir das angesehen und es war mega cool. Aber warum?

Dazu kommt das, was ich gerade schon als letzten Schliff bezeichnet habe. Die baldigen Tiny House Bewohner stehen mit ihren Häusern draußen in einer Art Wagenburg. Sie Schrauben, Sägen und Werkeln an ihren Traumhäusern. Auch wenn jeder sein Haus baut, das ein oder andere geht alleine nicht oder ist schwierig. Dann hilft man sich und auch Alex packt mit an.

Diese Dynamik ist faszinierend anzusehen, denn das sind alles Menschen, die auf einer Wellenlänge sind. Zwar sind die Motive und Bauweisen unterschiedlich, aber dieser Hang zu Individualismus, Reduktion und Nachhaltigkeit sind ein starker gemeinsamer Kern, den man lebt und liebt.

auwegkartell

Hier gibt es AL-KO Tiny House Anhänger

So ein Tiny House braucht ein stabiles Fundament und Alexander vertreibt die Hänger von AL-KO. Er schwört auf die Qualität und nun, da die Bodenplatte auf meinem Projekt drauf ist – ich ebenso. Dazu kommt ein weiterer Effekt, der mir anfangs nicht klar war. Ein großer Tisch für die Holzständer zum Zusammenschrauben wäre super, vor allem bei meinem Platzmangel. Gut, dass die AL-Ko Trailer so maßgenau sind. Fix zwei Anschlagleisten an einer Ecke befestigt und schwupps, der Tisch ist fertig für die Ständerwände.

Al-Ko Trailer

Aber auch so, weil der Hänger sehr gerade ist, kaum Schweißnähte hat und die Bohrlöcher schon da sind, würde ich AL-KO immer wieder nehmen. Ist einfach deutsche Qualität und auch günstiger als Vlemmix, wenn man die Gesamtkosten nimmt.

Aber zurück zum Auweg Kartell.

Die Häuslebauer wollten nicht gefilmt werden, aber neugierig / gespannt war man schon. Aber ich durfte Bilder machen und beim gemeinsamen Mittag ging die Fachsimpelei los. Dabei entwickelt man selber Ideen, bekommt auch gute Tipps oder erhält das Gefühl für Größen und Bauweisen.

Das Mittag gab es in einem Modulhaus aus 2x 3m Modulen. Tolle Raumaufteilung und dennoch sehr offen, wodurch der Innenraum groß wirkt. Brauche ich wirklich ein Haus oder reicht so ein Modulhaus von 6x9m? Da die Wohnqualität dieselbe ist, würde mir ein solches Modulhais auch reichen. Aus dem Mittag bin ich zumindest mit einigem Hirnfasching heraus.

Danach haben mir die anderen ihre Tinys gezeigt. Die haben das, was ich noch vor mir habe. Derweil sehe ich immer wieder, wie man sich gegenseitig hilft. Alex wird auch mal zum Tacker-Alex, ab und zu gehen die Häuslebauer auch mal zur großen Werkbank und bauen da weiter.

Hier gibt es auch diverses Material und Elektrowerkzeuge für den Bau, aber auch handwerkliche Dienstleistungen. Nicht jeder kann oder darf Elektrik, Sanitär ist auch jemand greifbar und auch für spezielle Dinge, gibt es Lösungen. Selbst Schwertransport für Modulhäuser.

Die Vorteile

  1. DIY ist beliebt, aber einen erfahrenen Schreinermeister an seiner Seite zu haben ist wertvoll. Das gilt für die Planung, aber auch beim Bau. Man kann alleine oft nicht alles lösen, gemeinsam schon.
  2. Du hast einen Bauplatz. Wisst ihr, wie schwer das war, in meiner Region etwas zu finden? Garage in Übergrößen gibt es kaum und wenn, stehen da Wohnmobile drin. Bei Alexander werden die Holzständer in der Halle gebaut und für den Ausbau geht es raus zur Wagenburg, wie ich das nenne.
  3. Dort sind noch weitere DIY Tiny Bauer, wodurch man auch mal Ideen bekommt, sich berät oder hilft. Ich hatte bei meinem Besuch eher das Gefühl einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten.
  4. Du baust individuell, aber Alexander gibt die Tipps oder du kannst fragen stellen. Als Schreinermeister weiss er, wie man Holz verbindet, grade sägt oder was man gegen Wassereintritt machen kann. Nicht wäre schlimmer als Dinge die man vergessen hat, wenn das Haus fertig ist… oder eben nicht und man es dann schwierig richten muss.
  5. Es ist kostengünstig. Auch das ist ein Vorteil. Du kannst kostengünstig bauen. Die Preise beim Auweg Kartell sind eher günstig, wie mir einer der Bauhherren verraten hat.
  6. Quualität bei den Hängern. Hier gibt es die AL-Ko Trailer.
  7. Weitere Dienstleistungen sind möglich. Du traust dich nicht an die Wasserinstallation, brauchst einen Elektriker? Solar? Transport? Auch da wird dir geholfen.

Fazit

Ich kann euch das guten Gewissens das Auweg Kartell empfehlen. High-Tech sucht ihr vergebens, aber ansonsten alles was den Bau charmant macht. Ihr bleibt die Macher, aber habt Unterstützung. Ich jedenfalls fand die Idee Klasse.

Dampfbremse – Bald alles dicht. Sieht doch gut aus!

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KFW Förderung

KfW40 Förderung

Alles zur neuen BEG Förderung

KfW40 ab dem 20.4.2022

Gute Nachrichten, aber auch weniger Gute. Es wurde 1 MRD Euro für die Weiterführung der KfW40 frei gegeben. Das betrifft auch die Sonderformen KfW40 + und KfW40 NH.

Das wichtigste in Kürze:

  • Das Geld reicht nach aktuellem Förderprogramm für etwa 60.000 Wohneinheiten
  • Aber es liegen vom Januar noch viele vor, wobei einige gebaut haben und einige auch KfW55 sind.
  • Die Basissumme für den Kredit ist nun 150.000€ für alle Varianten.
  • Tilgungszuschuss sind 10% und bei + und NH sogar 12,5%
  • Kreditzins knapp über 2%
  • Eine Auszahlung des Tilgungszuschuss als Investitionszuschuss wie früher, ist nicht mehr möglich.
  • Start ist der 20.4.2022 und wird für Phase 1 solange dauern, bis das Geld aufgebraucht ist
  • Danach folgt Phase 2, die dann nur noch NH unterstützt und neue Förderbedingungen stellt.
  • Ab dem 1.1.2023 kommt dann die ganz neue KfW Ausrichtung.
SummeGilt fürTilgungszuschußentspricht max.Zins 5 Jahre ZB10 Jahre ZBBudget
150.000KfW4010%15.000€etwa 2 %etwa 2,2%1 MRD
150.000KfW40+ und NH12,5%18.750€etwa 2%etwa 2,2%1 MRD

Mit der neuen Regierung müssen auch neue Wege bei der Förderung ausgelotet werden. Mit dem abrupten Stopp Ende Januar hatte Niemand gerechnet, aber es gab eine riesige Antragsflut und die Kassen waren leer. Besonders KfW55 Anträge fluteten die KfW und hätten ein Milliardenloch gerissen. Dies führte zu Verunsicherung, aber es wurde alles soweit gelöst oder man ist auf dem Weg dahin. Daher hier die wichtigsten Fragen zur neuen KfW für 2022

Die 3 wichtigsten Antworten:

Geht es mit KfW40 weiter?

Ich halte es für sehr wahrscheinlich. Im Gegensatz zur KfW55, ist diese nur gestoppt und alle 3 Gremien suchen nun neue Wege. Demnach ist eine Fortsetzung geplant, aber wird angepasst. Chancen stehen also gut, aber braucht etwas Geduld.

Update: Angeblich geht es im März mit kleinerem Budget weiter. Mehr dazu weiter unten >>

Was ist mit den Anträgen?

Die bereits genehmigten bleiben nach aktuellem Stand genehmigt. Die noch im Genehmigungsverfahren sind, bleiben bis zur Klärung auf Eis. Das wird auch davon abhängen, ob dafür Gelder bereit gestellt werden. Aktuell sind die Kassen relativ leer. Evtl. könnte auch eine Light-Variante der Förderung kommen, z.B. nur als zinsvergünstigter Kredit.

Update: Es wurden 5 Milliarden in den Topf getan und Anträge bis zu 24.1. genehmigt.

Wir weiterhin gefördert?

Davon ist auszugehen. Es ist immer noch die Rede von Unterstützung der bestmöglichen Förderungen.

Allerdings ist zu bedenken, dass ein EFH nicht gerade Effizient ist und wir hatten die Diskussion in Hamburg bereits.

Update: Für Sanierer wurden 9,5 MRD frei gemacht. Für Neubauer evtl. ab März 1 MRD. Aber es wird ein neues KFW Konzept auf die Beine gestellt. Bis dahin gelten wohl die bestehenden Regeln.

Die KfW für Sanierer

Da es hier die größten CO2 Potentiale gibt, wurde hier ordentlich nachgeschossen und nicht einmal einen Monat nach dem harten Cut, wurden 9,5 MRD Euro frei gegeben. Damit sind die Sanierer die Ersten, die wieder KfW Gelder beantragen können. Offensichtlich noch nach den bestehenden Regularien. Es kann aber sein, dass es Anpassungen geben wird.

Wahrscheinlich wird es normal weiter gehen und euer Energieberater euch informieren. Ich denke auch, dass die Medien das Thema verfolgen werden. Ihr werden bei Bedarf auch aktuelle Videos in meinem Kanal finden: https://www.youtube.com/channel/UCO0nIznovD5pT97UMYHEJ1g – Bitte auch abonnieren. Danke.

Diese Klassen könnt ihr beantragen:

  • KfW100
  • KfW 85
  • KfW70
  • KfW55
  • KfW40

Auch in der Variante EE Förderung. Welche ihr machen könnt, sagt euch der Energieberater und erstellt dazu auch den Fahrplan für die Umsetzung. Diese muss er auch kontrollieren. Vergesst nicht, dass ihr den Antrag auf Förderung VOR Sanierungsbeginn machen müsst und erst anfangen, wenn das Projekt bestätigt wurde. Ansonsten erlischt der KfW Anspruch.

Das könnt ihr bekommen für Wohngebäude >> 261 / 262

  • Bis zu 150.000€ zinsvergünstigten Kredit für die Sanierung pro Wohneinheit
  • Bis zu 60.000€ zinsvergünstigten Kredit für Einzelmaßnahmen / EM Förderung
  • Zwischen 15 und 50% Tilgunszuschuss um weniger zurückzahlen zu müssen

Das könnt ihr als Zuschuss für die Sanierung von Wohngebäuden bekommen >> 461

  • Sanierungszuschuß bis 75.000€
  • Bauzuschuss bis zu 37.500€

Weitere Förderungen für EH Sanierungen

  • Einbau von Photovoltaikanlagen, Biogas und Windräder
  • Speichersysteme
  • Brennstoffzellen bis zu 34.000€ / Wohneinheit

Die KfW allgemein

Da hört sich 1 MRD Euro vielleicht etwas wenig an, wo man bisher doch eher 8-10 MRD hatte. ABER bisher gab es immer eine Flut von KfW55 Anträgen und recht wenig von der KfW40. Es kann also gut sein, dass die 1MRD in etwa dem alten Volumen an Anträgen entspricht. Zumal jetzt viele Bauherren noch schnell die KfW55 bis Januar beantragt haben und diese nicht mehr gefördert wird.

Außerdem kommt ein neues Konzept für die Neubau Förderung. Es wird noch in diesem Jahr erwartet.

Energieberater: Ich denke, daran wird man weiterhin festhalten. Das ist ein bewährtes Konzept aus Beratung, Antragstellung, Kontrolle und Abschluss für einen Bericht. Daher gehe ich davon aus, dass die Bafa auch weiterhin die 50% der Energieberaterkosten bis zu 5.000 Euro übernehmen wird. Evtl. solltet ihr euch überlegen, ob ihr einen Bauleiter nehmt, der auch Energieberater ist. Das spart Kosten und ein Bauleiter hat meist bessere Einblicke in ein Bauvorhaben und kann passende Tipps geben.

Was wird neu bei der KfW Förderung?

Schwierig zu sagen, aber Habeck hat auch keine leichte Aufgabe. Der Förderwahnsinn der alten Regierung, wo CDU / CSU ja beteiligt waren, aber eben auch SPD muss ausgemistet werden. Eine Förderung muss steuern und besonders die KfW55 hat nur die Preise beim Hausbau hoch getrieben. Das muss berichtigt werden.

Das könnte in die KfW einfließen

  • Landfraß könnte ein Thema werden
  • EFH sind nicht so effizient, wie MFH und könnten schlechter gestellt werden. Meine Idee wäre ja, wer ein EFH baut, sollte 4 oder mehr Bäume pflanzen. Also mit natürlichen Maßnahmen die CO2 Kompensation unterstützen.
  • Heizen mit Holz könnte aus der Förderung heraus fallen. Das ist zwar CO2 neutral, aber man würde eine Verschiebung erreichen. Das Holz wächst ja weiterhin nach und bindet CO2, aber man setzt kaum was frei, wenn kaum jemand mit Holz heizt. Wäre besonders für Kamine bitter. Ganz zu schweigen von einem Grill im Garten…
  • Ich wäre ja auch für ein Abrüsten bei den ganzen Vorschriften, auch beim Bebauungsplan. Zumindest bei den Dingen, die viel CO2 kosten und wenig Nutzen haben. Ich könnte mir für mich auch ein kleines Haus einstöckig in altersgerechter Bauweise vorstellen. Wäre leichter und es braucht vielleicht keine riesigen Erdarbeiten. Es bräuchte weniger Material, kleinere Heizung und weniger Heizmaterial und würde so einiges an CO2 einsparen. Außerdem hätte es eine große Dachfläche und wäre deutlich günstiger. Man würde also aus 40% Energieverbrauch vielleicht 40% CO2 Verbrauch machen und damit einen Anreiz schaffen, anders zu bauen. Anders kann kleiner sein, andere Materialien usw.

Der Antrieb sollte ja eigentlich die Einsicht sein, dass wir das CO2 in den Griff bekommen. Die Einsicht ist da, aber wenn es um die eigene Komfortzone geht, dann wird es schwierig. Zumal die Preise beim Hausbau und Immobilien so hoch sind, dass selbst die EU eine Untersuchung eingeleitet hat. Ob die Blase platzt ist fraglich. Meine Hausbauer in der Region sind auf 1 Jahr vollkommen ausgebucht. Also etwas wird das wohl noch anhalten.

Für mich sieht das ja so aus:

  • Die lobbyverseuchte CDU hat die Sozialwohnungen abgebaut ( etwa 1 Millionen Sozialwohnungen in 16 Jahren die nun weitgehend bei großen Immobilienfirmen sind und deutlich teurere Mieten haben ) und das sorgt für höhere Mieten. Jubeln tun da nur die Immobilienfirmen…
  • Die EZB hat die Zinsen gesenkt und unsere Regierung hat nicht für uns Einwohner gekämpft
  • Sparzinsen gibt es daher nicht mehr, also frisst die Inflation unser Sparguthaben auf. Der Sparer wird regelrecht ausgeraubt.
  • Wohnraum ist knapp, also muss gebaut werden und der Bedarf an Handwerkern steigt und damit auch die Preise
  • Es gibt Förderungen und diese werden genutzt
  • Der Bauboom kommt
  • Im Bauboom wird die Förderung erhöht mit katastrophalen Folgen für Bauherrn
  • Die Baukosten steigen enorm
  • Staat verdient mehr, Firmen jubeln, Banken freuen sich und alles sind zufrieden. Wirklich alle?
  • Der Bauherr hat nun 1-200.000€ mehr, die er abzahlen muss…
  • War das also wirklich eine sinnvolle Förderung? Man hat 20.000€ Förderung bekommen, aber 50-100.000€ mehr für sein haus bezahlt… Danke Groko…