Tiny House Grundstücke – 10 Tipps wie du sie findest
Grundstück finden
Wie findet man Grundstücke für Tiny Häuser?
Der Traum vom Tiny House scheitert in Deutschland selten am Haus selbst, sondern meist an der Suche nach dem passenden Fleckchen Erde. Während das Haus oft innerhalb weniger Monate steht, kann die Suche nach dem legalen Standort eine echte Odyssee sein. Wer sich auf den Weg macht, muss verstehen, dass ein Tiny House baurechtlich kein „Wohnwagen“ ist, sobald man darin dauerhaft lebt, sondern eine bauliche Anlage.
Wie funktioniert die Grundstückssuche für Tiny Häuser in der Praxis?
Ob bei mir oder in Gesprächen, zuerst suchen alle sich schöne Tiny Häuser und dann fängt man an ein Grundstück zu suchen. Telefonieren, chatten, Nachrichten schreiben und eventuell erste Besichtigungstermine. Du forsten Kleinanzeigen und Google ab, kommst aber nur schwer weiter. Aber es gibt Hoffnungsschimmer.
Dann merkst du, den Besichtigungstermin hätte man sich sparen können. Die Gründe sind vielfältig, aber meist werden Dinge nicht genannt, schlecht beschrieben oder bewusst kaschiert. Ein Beispiel: Die Hausanschlüsse liegen „beim Grundstück“ oder „in Grundstücksnähe“ und man stellt fest, dass es doch weiter weg ist, als man denkt oder entlang einer Hauptstraße aufgebaggert werden muss. Oder die gesellige Anlage entpuppt sich als Legebatterie mit den kleinesten möglich Abstände. Wenn einer Fußball schaut, hört der ganze Platz mit. Von anderen Geräuschen ganz zu schweigen.
1. Pacht vs. Kauf: Eine Frage der Philosophie und des Budgets
Die Entscheidung zwischen Pacht und Kauf ist die erste große Weichenstellung. Beide Modelle haben spezifische Vor- und Nachteile, die weit über den Preis hinausgehen.
Das Grundstück kaufen: Maximale Sicherheit
Wer ein Grundstück kauft, schafft sich eine dauerhafte Basis. In Zeiten steigender Bodenpreise ist dies eine solide Wertanlage.
Vorteile: Sie sind Herr im Haus (und auf dem Land). Niemand kann Ihnen wegen Eigenbedarfs kündigen. Sie können das Grundstück nach eigenen Vorstellungen gestalten – vom Permakulturgarten bis zur Solaranlage.
Herausforderungen: Die Anschaffungskosten sind hoch. Neben dem Kaufpreis fallen Nebenkosten wie Grunderwerbsteuer, Notar- und Maklergebühren an. Zudem ist es oft schwierig, kleine Grundstücke zu finden, die für ein Tiny House wirtschaftlich sinnvoll sind; viele Baugrundstücke sind schlicht „zu groß“ und damit zu teuer für das minimalistische Konzept.
Das Grundstück pachten: Flexibilität und geringere Kosten
Die Pacht ist das klassische Modell für Tiny-House-Siedlungen oder Standplätze auf Resthöfen.
Vorteile: Die Anfangsinvestition ist deutlich geringer. Man bleibt mobil – ein Kernversprechen der Tiny-House-Bewegung. Oft sind Pachtgrundstücke bereits teilerschlossen.
Herausforderungen: Pachtverträge sind oft zeitlich begrenzt. Zudem ist die Finanzierung eines Tiny Houses auf einem Pachtgrundstück schwieriger, da Banken keine Grundschuld eintragen können. Ein wichtiger Sonderfall ist das Erbbaurecht: Hier pachtet man das Land meist für 99 Jahre. Das bietet fast die Sicherheit eines Kaufs, ist aber in Deutschland für Privatpersonen bei Kleinstflächen selten.
2. Was sagt der Bebauungsplan über mein Tiny House Grundstück aus?
Egal ob Kauf oder Pacht: In Deutschland darf man nicht einfach dort wohnen, wo es schön ist. Das Zauberwort heißt Erschließung und Bebaubarkeit.
Der Innenbereich (§ 34 BauGB)
Liegt das Grundstück innerhalb einer geschlossenen Ortslage ohne Bebauungsplan, muss sich das Tiny House in die „Eigenart der näheren Umgebung“ einfügen. Das ist oft die größte Hürde: Wenn drumherum nur zweigeschossige Satteldachhäuser stehen, kann ein moderner Container-Look abgelehnt werden.
Der Bebauungsplan (B-Plan)
Viele Gemeinden haben explizite Bebauungspläne. Darin ist bis ins Detail geregelt, was erlaubt ist:
Dachform und -neigung: Ein Flachdach-Tiny-House ist in vielen Gebieten mit vorgeschriebener Satteldachpflicht nicht genehmigungsfähig.
Mindestmaße: Manche Pläne schreiben eine Mindestgröße für Wohngebäude vor (z. B. 60 $m^2$). Ein Tiny House mit 25 $m^2$ wäre dort illegal.
Baulinien und Grenzabstände: Auch ein kleines Haus muss meist 3 Meter Abstand zum Nachbarn halten.
Pro-Tipp: Suchen Sie gezielt nach „Sondergebieten für Tiny Häuser“ oder „Wochenendhausgebieten“. Letztere erlauben oft das Wohnen, sofern die Gemeinde die Erstwohnsitznahme dort duldet oder explizit genehmigt. Eine Bauvoranfrage beim zuständigen Bauamt ist vor jedem Kauf oder Pachtvertrag unerlässlich.
3. Tiny House Grundstücke bei Kleinanzeigen finden
Plattformen wie Kleinanzeigen sind mittlerweile die wichtigste Börse für Tiny-House-Flächen geworden, da klassische Immobilienportale oft keine passenden Kategorien für Kleinstflächen haben.
Die richtige Suchstrategie
Suchen Sie nicht nur nach „Tiny House Grundstück“. Viele Anbieter nutzen Begriffe wie:
„Gartenpacht mit Option“
„Bauplatz für Mobilheim“
„Freizeitgrundstück mit Baugenehmigung“
Tipps für die Nutzung von Kleinanzeigen
Suchaufträge anlegen: Der Markt ist extrem schnelllebig. Lassen Sie sich sofort benachrichtigen, wenn neue Anzeigen mit Ihren Schlagworten online gehen.
Aussagekräftiges Gesuch schalten: Inserieren Sie selbst! Viele Landwirte oder Besitzer großer Gartengrundstücke kommen erst auf die Idee zu verpachten, wenn sie ein seriöses Gesuch lesen. Beschreiben Sie sich kurz (Beruf, Alter, Lebensstil) und betonen Sie, dass Sie eine ökologische und ruhige Wohnform suchen.
Vorsicht bei „Freizeitgrundstücken“: Oft werden billige Grundstücke als „ideal für Tiny Houses“ angepriesen. Wenn diese im Außenbereich (Wiese, Wald, Feld) liegen, ist dauerhaftes Wohnen dort in 99 % der Fälle verboten. Lassen Sie sich nicht von schönen Fotos blenden, sondern fragen Sie direkt nach dem Status im Flächennutzungsplan.
Fazit und nächster Schritt
Die Suche nach einem Grundstück erfordert Geduld und juristisches Grundwissen. Ob Kauf oder Pacht – ohne den Segen des Bauamts bleibt der Traum vom kleinen Haus ein riskantes Provisorium.
Bodenplatte bei Massa nehmen oder lieber regional vergleichen?
Bodenplatte von Massa Haus?
Massa Haus Bodenplatte
Bodenplatte bei Massa nehmen oder lieber regional vergleichen?
Die Bodenplatte ist eine beliebte Option beim Kauf eines Massa Hauses, da man so alles aus einer Hand hat und nur den Innenausbau und Erdarbeiten benötigt. Klingt bequem, aber ihr werdet gleich am Beispiel sehen, dass euch das 30-45.000€ bei dem Baukredit mehr kosten kann, als eine Bodenplatte aus der Region. Es kann auch sein, dass sich ein Massa Haus Angebot im allgemeinen Schnitt bewegt, daher IMMER vergleichen! Das hier ist nur ein Beispiel und gilt nicht allgemein.
2. Wichtig: Worauf beim Kauf achten?
Lest genau das Angebot und die Bau- und Leistungsbeschreibung
Ist das Bodengutachten dabei? ( oder gibt es vielleicht ein Bestehendes beim Bauamt oder dem Grundstücksverkäufer?)
Ist das Schnurgerüst dabei?
Ist der Druckplattentest dabei?
Sind Verrohrung und Mehrsparteneinführungen dabei?
Schaut auch, ob das vielleicht eine Thermoplatte / Perimeterdämmung dabei ist
Achtet auch auf die Angebotsdauer, ob das überhaupt im Zeitrahmen abgewickelt werden kann
Achtet darauf, dass es ein Angebot ist und kein Kostenvoranschlag. Letzterer darf bis zu 20% abweichen.
3. Was kostet eine Bodenplatte bei Massa Haus?
Zuerst müsst ihr wissen, Massa Haus macht die Bodenplatten nicht selber, sondern nutzt externe Firmen wie Glatthaar oder Fenger. Beides sind solide Firmen für Bodenplatten und am Markt bekannt. Für Bauherren ist das erst einmal gut.
Eine Standard-Bodenplatte liegt bei Massa Haus im Bereich von 20 – 45.000€, je nachdem welche Größe und was vor Ort noch gemacht werden muss. Dazu kommt meist noch Bodengutachten, Druckplattentest und Schnurgerüst. Ebenfalls wichtig, ist die Verrohrung. Schaut da genau, was euch in der Bau- und Leistungsbeschreibung angeboten wird.
Zum Vergleich allgemeine Preise aus der KI Ausgabe
Das soll euch bei Bodenplatten allgemein helfen, wenn man euch die Preise sagt.
Preis normales Bodengutachten 500-1.000€
Preis Bodengutachten mit Keller oder bei schwierigem Gelände 1.000 – 2.500€
Druckplattentest etwa 500-700€, je nach Messpunkten
Schnurgerüst etwa 700€
Verrohrung ist sehr unterschiedlich, da es ja unterschiedlich viele Abflüsse braucht. Rechnet mal mit gut 1.000€
Meine Anfrage bei meinem regionalen Ansprechpartner blieb ergebnislos. Ich wollte den Preis für die 14.01S Bodenplatte für die Bank, also das was man als Bauherr macht um zu schauen, ob eine Finanzierung möglich ist. Da wollte man dann gleich Kontaktdaten, wo man baut, wann man baut und ob man schon einen Massa Ansprechpartner hat. In der Phase hat man allgemein weder ein Grundstück für das Wo, noch einen Bautermin.
Was danach kam veröffentliche ich nicht, da kommt eher ein Video.
4. Preise für eine Bodenplatte im Vergleich
Da ich also keine Preise bei Massa bekomme und auch bei Google nicht wirklich etwas gefunden habe, ging ich auf Suche. Ich habe ein altes Angebot von einem Bauherrn gefunden, aber die exakten Daten veröffentliche ich nicht. Die Daten sind sehr genau gerundet. Etwa 3 Jahre alt, aber passt in etwa. Nimmt man etwas Inflation rein, sind das 45.000€ für 162m². Dies entspricht etwa 280€ /m².
Kosten für eine Bodenplatte bei Massa Haus: 280€ / m²*
*Preise können bei den Häusern abweichen
Der Bodenplattenrechner
Ein toller Tipp aus der Community war der Bodenplattenrechner unter: https://hausbaufirma.com/bodenplatte/ der auch sehr gute Informationen bereit hält. Kann ich euch nur empfehlen!
Dort habe ich die 160m² eingebeben, die Standard Bodenplatte und dazu mittlere Bodenbeschaffenheit. Haltet euch fest:
21.160€ oder 132€ / m²
Gegenüber den knapp 45.000€, reden wir hier von einer Ersparnis von sage und schreibe ca. 24.000€. Selbst wenn es nur 20 oder 22.000€ sind, eine krasse Ersparnis. Umgerechnet auf euren Hausbau Kredit, wo sich durch Zinsen alles verdoppelt, wären das 40 – 48.000€ weniger die ihr abzahlen müsst. Selbst bei kleineren Bodenplatten könnt ihr also 20-40.000€ sparen.
Als wir 2017 gebaut haben, haben wir eine etwa 150m² Bodenplatte gebraucht und die kostete 18.000€ bei Massa Haus, zzgl. Druckplattentest, Verrohrung und Schnurgerüst. Also etwa 20.000€.
Gibt es Bodenplatten bei Massa Haus im Angebote?
Ab und zu sind die Bodenplatten im Angebot und werden für 50% beworben. Die gibt es natürlich nur mit der passende Haushülle. Wie schon mehrfach erwähnt, finde ich die Haushüllen mittlerweile sehr teuer. Außerdem versucht man natürlich auch die anderen Pakete bis zu fast bezugsfertig zu verkaufen. Ich würde das nicht machen und regional vergeben.
Kann ich Massa Haus als Anbieter empfehlen?
Jein. Wenn ihr eine der Haushüllen im Angebot bekommt, dann wäre das ein sinnvoller Start und die könnt ihr nehmen. Diese sind solide und ist ja auch das Kerngeschäft. Alles andere würde ich NIE nehmen! Ist seht den Preis bei der Bodenplatte, ich habe hier ein Angebot Photovoltaik von 32.000€, was auch ein sportlicher Preis für ne 10 – 10er PV ist. Und dazu viele intransparente Preise, die man nicht am Markt vergleichen kann. Eine Firma macht Angebote nach ihren Kosten, daher müsst ihr auch am Markt vergleichen.
Mein Tipp: Schaut nach regionalen Anbietern oder geht die Focus Money Liste durch.
Kurzform: Was kostet ein Keller? Das ist schnell beantwortet. aber was kommen da noch an Zusatzkosten und wie teuer wird der Keller am Ende, wenn man nur das Nötigste plant? Hier sind die Kosten im Überblick. Die PDF Vorlage mit Preisen zum Abgleich und für Notizen. Diese darf frei verwendet werden! Wenn etwas fehlt, schreibt bitte an Mad@hausbau-anleitungen.de – Danke.
Ein Keller, auch als Fertighauskeller wird gerne als kostengünstige Variante für mehr Nutzfläche oder sogar Wohnraum verkauft. Aber ist es das? Ich werde hier alle Kosten für einen Keller im Detail auflisten. Aber zuerst der Durchschnittspreis:
Ein kleiner bis mittlerer Keller kostet 35 -45.000€ + X
In diesem Artikel geht es vor allem um das X und welche Vor- und Nachteile das mit sich bringt.
Video – Kellerarten und Gesamtkosten
Arten von Kellern
Bei den Kosten für einen Keller kommt es zum einen darauf an, was man für ein Keller bauen will und wie er genutzt werden soll. Als Bauherr stand ich vor meinem Hausbau vor mehreren Varianten.
Mini Rundkeller / Spiralkeller
Technikkeller
Gemauerter Keller
Fertigkeller
Keller aus Styroporsteinen
Teilunterkellerung
Bei uns war die günstigste Variante der Keller aus Styroporbausteinen, wenn wir selber mit anpacken würden. Angebot lag bei 28.000€ und damit 7.000€ unter dem Fertigkeller. Allerdings 9x14m fanden wir recht viel, daher wäre es wohl eher auf eine Teilunterkellerung hinausgelaufen.
Aber ein 50% Keller heißt eben nicht, dass man nur 50% zahlen braucht. Es läuft eher auf eine Ersparnis von 25-35% hinaus, je nachdem was man will. Die eigentliche Ersparnis liegt eher beim Ausbau, oder? Leider nein und daher sind wir bei einer Bodenplatte geblieben. Selbst wenn wir nur 20.000€ für eine Teilunterkellerung gebraucht hätten, es wären am Ende wohl mit Ausbau 40 oder gar 50.000€ geworden.
Gesamtkosten Keller inkl. Tiefbau
Auch für uns war es damals schwierig, was bei einem Keller auf uns zukommt. Daher hier mal die Preise, die für uns relevant waren. Gesagt bekommt man meist nur den Basispreis, wo nur die nötigste Ausstattung dabei ist. Daher habe ich noch die nötigste Grundausstattung dazu genommen, aber mit einer einfachen Metalleiter. Wenn ihr Beton oder Holz wollt, rechnet mit etwa 4.000€ Aufpreis. Was beim Keller nicht dabei ist, ist die Bodenplatte für das Haus. Die braucht man natürlich auch. Daher noch die Gesamtkosten mit Tiefbau und der Hausbodenplatte ohne Ausstattung. Die könnt ihr euch mit der nächsten Tabelle selber zusammenstellen.
Ansonsten sind das Richtwerte. Exakte Preise bekommt ihr nur von einem Hersteller.
Kostenvoranschlag oder Angebot?
Passt hier gut auf. Ein Kostenvoranschlag und ein Angebot sind 2 verschiedene Dinge. Ein Angebot ist rechtlich gesehen bindend, ein Kostenvoranschlag nicht. Da gibt es zwar Richtlinien, aber das läuft oft auf Streitigkeiten hinaus. Daher würde ich ein angebot einem Kostenvoranschlag vorziehen.
Kellerart
Basispreis ab:
Einfache Ausstattung
Tiefbau zusätzlich
Mit Hausbodenplatte und Tiefbau
Mini Keller
5.000€ aber abgemeldet. Vielleicht insolvent? Wahlweise geht auch eine Betonzisterne ( etwa 2.000€ ), dazu aber bald mehr.
1.000€
1.500€
35.000€
Technikkeller
Kein Preis*
1.000€
3.000€
Kein Preis*
Teilunterkellert
30.000€
6.500€ mit einer Metalltreppe
3.500€
55-60.000€
Styroporkeller
35.000€
10.000€ mit einer Metalltreppe
8.000€
60-65.000€
Vollkeller
40-45.000€
10.000€ mit einer Metalltreppe
8.000€
70.000€
Fertigkeller
40.000 €
10.000€ mit einer Metalltreppe
8.000€
70.000€
*Man hat mich gebeten, keinen Preis zu nennen und folgendes zu betonen. Das ist wirklich nur ein Technikkeller ohne SchnickSchnack und hat auch nichts mit einem Keller / Teilkeller zu tun. Er ist allerdings auch nicht billig. Der große Vorteil liegt eher darin, dass er entkoppelt von der KfW Berechnung ist und man sich die vielen Zusatzkosten zu 95% spart.
Ich hatte das Bild rechts gesehen und fand die Idee super. Keine teure Kellertreppe, Keine KfW Berechnung und genug Platz für Heizung, Wasserbehälter und Pellets. Ich habe dann noch erfahren, dass es 3 Größen gibt. Ihr könnt die Technikbox auch mit der Bodenplatte bestellen.
Tabelle der Zusatzkosten
Leider sagt einem Niemand, was da wirklich an Kosten auf einen zu kommt. Daher hier die Übersicht von einem Bauherrn.
Wichtig: Die Kosten für einen Keller setzen sich aus mehreren Punkten zusammen. Oft wird der Tiefbau nicht erwähnt oder beiläufig günstig gerechnet, damit der Kunde nicht abgeschreckt wird. Wenn dann das dicke Ende kommt, ist es zu spät. Seht den Keller also als Gesamtprojekt aus Tiefbau, Keller, Hausbodenplatte und Nebenkosten.
Kellerform
Preis
Kleiner Keller
etwa 40000€
Mittlerer Keller
etwa 45 – 50.000€
Teilunterkellerung 50%
etwa 5-10% günstiger
Mini Fertigkeller ohne Bodenplatte
etwa 5.000€
Allgemein
Nebenkosten
300 – 4.000€
Längere Bauzeit
300€ / Woche
Kreditkosten
7 – 20.000€
Versiegelungsgebühr
2-300€ / Jahr
Bodengutachten
1.500 – 2.500€
Tiefbau / Außenbereich
Erdarbeiten
15 – 20.000€
Hang abfangen
15 – 35.000€
Großer Bagger
1-2.000€
Drainage
1-3.000€
Sickertunnel
1.000€
Schotter / Kiesschicht
4.500 – 6.000€
Verrohrung außen
1 -2.000€
Auffahrt
120 – 140€ / m2
Treppe am Haus
Ab 1.500€
Banderder
1.000€
Perimeterdämmung
6-7.000€
Kellerkosten
Einfache Abdichtung
ca. 3.000€
Medium Abdichtung
ca. 5.000€
Weiße Wanne
Ca. 6.500€
Kellerfenster mit Einbau
Ca. 250€ / Stk
Lichtschacht
5-800€ / Stk
Lichtschacht Weiße Wanne
1.400 bis 1.5000€
Große Fenster Wohnkeller
ca. 500€
Höhere Kellerdecke
3-5.000€
Mehrsparteneinführung
800€
Kernbohrung
450€
Verrohrung im Fußboden
5-700€
Hebeanlage
1.000€
Estrich
1 – 1.500€ Aufpreis
Kellertür mit Einbau
ca. 1.500€
Garagentor
1-2.500€
Kellertreppe
5.000€
Innentüren
ca- 300€ / Stk
Größere Lftungsanlage
1.500 bis 3.000€
Technikraum umsetzen
1-3.000€
Minimalelektrik
1.000€
Keller oder Bodenplatte?
Wie üblich hat beides Vor—und Nachteile, aber diesen Vergleich mache ich in einem weiteren Artikel. Natürlich ist die Bodenplatte günstiger, aber nicht immer geht es nur um Geld. Ein Keller löst manchmal auch Probleme, sorgt für mehr Fläche und steigert auch den Wert eines Hauses.
Die Bodenplatte verkürzt die Bauzeit, den Sockel kann man selber gut bearbeiten und Schäden durch eindringendes Wasser sind eher nicht zu erwarten.
Letztendlich ist es eine Entscheidungsfrage, denn eines ist sicher, nachträglich kann man keinen Keller unter das Haus bauen. Daher ist der Artikel sehr ausführlich.
Was treibt die Kosten in die Höhe?
Das man nicht vernünftig beraten wird.
Ich hatte das Problem bereits bei meinem Fertighausanbieter und der Bodenplatte, als wir in der Entscheidungsphase waren. Da haben sich dann plötzlich immer mehr so kleine Sachen zu einer ordentlichen Summe gemausert. Aber als Bauherr ist man immer selber Schuld, wenn man nicht alles kontrolliert und da sind uns einige Dinge aufgefallen..
Letztendlich versucht man das Angebot lieber etwas günstiger zu machen, damit man den Auftrag bekommt und sich dann über den Nachverkauf weitere Arbeiten bezahlen zu lassen. Daher ist es wichtig zu wissen, was alles auf einen zukommen kann.
Wichtig: Man bekommt immer nur den Rohkeller ohne alles. Nicht einmal die Kellertreppe ist dabei. Bei einigen Anbieter ist zumindest noch eine einfache Abdichtung inklusive.
Typische Mehrkosten beim Fertighauskeller
Vorgaben aus dem Bodengutachten
Unerwartetes wie Gifte oder Archäologische Funde
Mehrkosten bei den Erdarbeiten
Wasserprobleme und Abdichtung
Hebeanlage
Folgekosten durch Drainagewasser, was in die Kanalisation eingespeist wird
Spätfolgen durch Wassersschäden
Ausbaustufen
Das Meiste kann durch eine gute Planung im Gesamtpreis dargestellt werden. Das macht die Entscheidung für oder gegen einen Keller leichter. Aber dafür solltet ihr in jedem Fall den Bebauungsplan haben, vorzugsweise ein Bodengutachten und wie tief die Kanalisation liegt.
30 Kosten im Detail
Nebenkosten
Durch den Keller haben wir eine etwas längere Bauzeit, wodurch sich zum Beispiel die Miete für ein Mietklo erhöht, auch die Miete für den Stromkasten wird teurer. Falls ihr einen Kranplatz braucht, den müsstet ihr auch für das Aufstellen des Hauses machen. Aber es könnte sein, dass ihr zusätzliche Absperrungen braucht. Ein Bodengutachten braucht ihr sowieso, aber bei einem Keller ein etwas größeres Gutachten, was auch teurer ist.
Längere Bauzeit
Hier summiert sich das aus der Mehrarbeit beim Erdbau, dem Aufbau und dem späteren Ausbau. Bei einem Fertighauskeller ohne Innenausbau sind wir bei etwa 8-10 Tagen, bei einem herkömmlichen Keller 3-4 Wochen. Dazu kommt der Ausbau und der variiert enorm. Ein einfacher Nutzkeller schlägt mit etwa 2 zusätzlichen Wochen zu buche, inkl. HAR vom Erdgeschoss in den Keller zu verlegen. Ein einfacher Ausbau zum Wohnraum 4-8 Wochen.
Was kostet das an Bauzeit? Die reine Bauzeitverlängerung kostet euch mindestens Bereitstellungszinsen ( bei 4% und 300.000€ Kredit etwa 1.000€ im Monat ) sowie Miete für die Wohnung. Das können also zusätzlich 1.600 – 2.000€ pro Monat sein.
Erdarbeiten
Da waren schon einige Bauherren am Verzweifeln, weil die Kosten für die die Grube völlig aus dem Ruder gelaufen sind. Das fängt bei mehr Aushub an, geht von Abstützen eines Hanges weiter oder Vorgaben des Bebauungsplanes müssen eingehalten werden. Daher ließst man immer wieder bei den Bauherren, dass der Erdbau der unkalkulierbarste Posten überhaupt ist.
Mein Tipp aus eigener Erfahrung: Bei uns gab es in der Nähe eine Autobahnbaustelle und die mussten Material entsorgen. Wir lagen deutlich näher als die Deponie und haben daher 23 LKW Ladungen kostenlos und ohne Transport bekommen. Es gibt aber auch Baustellen die Material benötigen, schaut euch mal um oder fragt euren Baggerfahrer.
Wenn alles glatt läuft, könnt ihr das durchaus mit 15.000€ packen. Rechnet mal lieber mit 25.000€ und haltet Reserve bereit. Am genauesten kann die Tiefbaufirma kalkulieren, wenn sie ein Bodengutachten und Bebauungsplan hat. Fragt wegen Bodengutachten mal die Nachbarn, wenn die ein ähnliches Grundstück mit Keller haben. Bei örtlichen Neubausiedlungen könnte auch das Bauamt eines haben.
Preis 15 – 35.000€ und bei Hanglagen auch deutlich mehr.
Hang abfangen
Da hängen die Kosten stark vom Untergrund, der Statik und Bodengutachten ab. Da sagt man auch schon, was ihr machen müsst. Je nach Hanglage und wie stark die Abrutschgefahr ist, braucht ihr eine kleine oder größere Mauer. Klein kann 5.000€ bedeuten, groß 20 – 30.000€… aber das ist von Fall zu Fall verschieden. Wenn ihr ein Grundstück in Hanglage kaufen wollt, erkundigt euch mal bei Nachbarn, was das bei ihnen gekostet hat.
Großer Bagger
Ihr müsst natürlich die LKWs beladen und auch für den Boden braucht ihr ihn. Aber man lässt ihr ja nicht stehen und wartet bis es weiter geht. Je nach Aufwand werdet ihr ihn 2-4 Tage brauchen. Wenn es ein großer Bagger ist, wird der per LKW zu euch gebracht und abgeholt. Bei uns waren das alleine 700€ Transportkosten. Aufpreis daher 1-2.000€.
Drainage
Drainage wird dann benötigt, wenn man seinen Keller vor zu viel Wasser schützen muss. Ihr könntet den Keller natürlich auch besser abdichten, was langfristig eine gute Idee ist. Denn die Drainage kann verstopfen, kostet bei der Einleitung in die Kanalisation Versiegelungsgebühr oder verursacht Mehrkosten, wenn man eine Rigole / Sickertunnel baut.
Da beim Edbau ja ein Bagger da ist, kommen nur die Mehrkosten in die Rechnung. Damit liegt ihr bei 1 – 3.000€. Mit dem Bagger macht ihr aber nur die Vorbereitung, die Feinarbeiten dann ohne Bagger.
Sicker Tunnel
Damit man nicht eine Versiegelungsgebühr zahlen muss, solltet ihr das Wasser versickern lassen. Da bietet sich ein Sicker-Tunnel an. Kostet mit Einbau etwa 1.000€, sofern ihr einen Bagger von Erdbau eh dahabt.
Versiegelungsgebühren
Leitet ihr das Wasser aus der Drainage in die Kanalisation ein, kostet euch das bis zu 2€ / m² für die versiegelte Fläche. Da kommen schnell 150-250€ / Jahr zusammen.
Abdichten der Kellerwände
Wasser ist nie gut, auch wenn es keinen Frost gibt. Ob euer Keller eine Abdichtung hat und welche, müsst ihr vorher klären. Dabei unterscheidet man nach Erdfeuchte, die also nur kurz an den Wänden ist und wieder verdunstet. Dann viel Regenwasser, das länger an der Wand bleibt und viel Wasser durch einen Fluss oder hohes Grundwasser.
Einfach etwa 3.000€
Medium etwa 5.000€
Weiße Wanne 6.500 – 7.500€
Abdichten der Lichtschächte 5-650€ / Lichtschacht
Ihr könnt euch viel Geld sparen, wenn ihr die Abdichtung und die Dämmung selber anbringt. Aber passt auf, dass kann bei Wassereinbruch Probleme mit der Versicherung geben.
Perimeterdämmung
Das ist die Dämmung für die Außenwände es Kellers. Die Materialkosten für die XPS Platten und Kleber liegen bei etwa 6.000€ und dazu kommen noch die Arbeitsstunden. Das Anbringen machen Hausbauer auch gern selber, da es recht einfach ist. Ansonsten liegt ihr bei einem kleinen bis mittlerem Keller bei etwa 8—10.000€. Neben dem selbermachen, lohnt sich auch ein Preisvergleich, da die Preise ganz schön auseinander gehen. Auch Eigenmarken beim XPS sind eine gute Option.
Mehr Dämmung wegen der KfW Werte
Vielleicht reicht die normale Dämmung nicht und man braucht zusätzliche Dämmung unter der Bodenplatte oder an den Außenwänden, um die KfW-Vorgaben zu erreichen. Das können mehrere tausend Euro sein, je nach den zu erreichenden Werten.
Schotter zum Auffüllen
Damit das Wasser versickern kann, braucht es eine durchlässige Schicht rund um den Keller. Wer Glück hat baut auf solchem Material, aber das ist in Deutschland eher selten. Bei einem Keller von 8x10m und einer Schotterschicht von 1m um den Keller, sind das bei einer Höhe von 2,50m 100m³ Schotter, also etwa 160T, was etwa 20 LKW Ladungen entspricht. Wenn eine Tonne Schotter etwa 20€ kostet, sind das 3.200€ zzgl. Fahrtkosten.
Je nach Fahrstrecke kommen da etwa 4.500 – 6.000€ zusammen
Auffahrt
Diese ist natürlich ein optisches Element und kann daher stark im Preis variieren, je nach dem eigenen Geschmack. Bei einer normalen Auffahrt und Material, kommen für den Unterbau bis zu den gewünschten Steinen etwa 120-140€ / m² auf euch zu. Meist ist es billiger, je größer die Fläche ist. Wenn ihr noch weitere besondere Elemente haben möchtet, kostet das extra.
Zusätzliche Verrohrung außen
Wenn ihr Abflüsse im Keller habt, müsst ihr diese natürlich auch im Außenbereich an eure Kanalisation / Revisionsschacht anbinden. Das kann zu tiefen Gräben führen oder einer Hebeanlagen, wenn die Abwasserkanalisation über euren Abflüssen liegt. Die Rohre selber sind günstig, aber die arbeiten drum herum können 1-2.000€ kosten.
Kellerhöhe
Die normale Geschosshöhe liegt bei etwa 2,45m und das passt auch in die Landesbauvorschriften für Wohnraum. Höhere Decken fühlen sich aber angenehmer an. Der Aufpreis dafür liegt bei etwa 3-5.000€.
Mehrsparteneinführung
In Bayern ist die Mehrsparteneiführung bei einem Keller Vorschrift. Diese kostet etwa 800€. Allerdings braucht sie auch ein Loch in der Wand. Die einfachste Lösung ist, man sagt es gleich dem Kelleranbieter und der macht das mit. Kostet etwa 300€.
Preis Mehrsparteneinführung: 1.000 -1.500€
Kernbohrungen
Wenn ihr nachträglich Kernbohrungen für die Mehrsparteneinführung, Decke oder andere Dinge braucht, kosten diese etwa 450€ inkl. kurzer Anfahrt. Wenn diese länger ist, können das auch 5-600€ werden. Macht man mehrere Kernbohrungen vermindert sich der Preis pro Bohrung meist deutlich.
Hebeanlage
Hier macht es einen Unterschied, ob man nur Grauwasser ( einfach verschmutztes Wasser ) oder Schwarzwasser ( mit Fäkalien ) hat. Die Anlagen mit Schwarzwasser sind etwas teurer. Dazu kommt der Anschluss und evtl. weitere Verrohrungen.
Preis Grauwasser Hebeanlage 500- 2.000€
Preis Schwarzwasser Hebeanlage 1.000 – 3.000€
Hebeanlage für ein komplettes Haus: 15 – 20.000€
Verrohrung
Das Abwasser muss natürlich nach draußen befördert werden und somit kann eine Verrohrung nötig werden, auch bei einem Nutzkeller. So kann es sein, dass man im HAR einen Abfluss will, es einen Raum für die Waschmaschine gibt oder man einen Bereich hat, wo man sein Bike oder die Wanderschuhe mit Wassersäubert. Vielleicht auch noch ein Gäste-WC.
Gehen wir davon aus, dass alles recht nah beisammen liegt und es Abflüsse gibt, wird das etwa 5-700€ kosten. Dazu evtl. noch Abflüsse. Rechnet mal mit 1.000€.
Estrich
Nach der Verrohrung kommt noch der Estrich. Wenn ihr diesen zusammen mit den oberen Geschossen macht und nur einmal pumpe braucht, kommt ihr auf etwa 1 – 1.500€ Mehrkosten. Ansonsten sind es etwa 2.000€
Kellerfenster
Hier muss natürlich das entsprechende Loch eingeplant werden, dann der Einbau und das gewünschte Fenster. Rechnet mal mit 150€ Einbaukosten für ein kleines Fenster zzgl. dem Fenster. Bedenkt aber, wenn ihr den Keller als Wohnraum nutzt, braucht ihr auch große Fenster. Das kann dann auch durchaus 500€ und mehr pro Fenster werden.
Lichtschächte
Ein einfacher Lichtschacht kostet etwa 5-800€ je nach Größe und Aufwand. Der preis kann sich ohne weiteres verdoppeln, wenn diese dicht sein müssen für die weiße Wanne. Dann werden das ohne weiteres bis zu 1.500€.
Kellertür
Hier stehen Diebstahl- und Brandschutz eher im Vordergrund, als die Optik. Dennoch sind Kellertüren günstiger als Haustüren. Ihr bekommt diese schon ab 200€, aber ab 5-600€ fangen halbwegs gute Kellertüren inkl. Zarge an. Im Bereich um die 1.000€ gibt es dann schon gute Kellertüren und nach oben ist alles offen. Für den Einbau rechnet noch einmal mit etwa 300€. Günstig liegt daher bei etwa 1.000€, etwas besser bei 1.500€.
Garagentor
Es gibt natürlich verschiedene Torarten, aber ein ganz einfaches kostet mit Einbau etwa 1.000€, wenn dieses elektrisch sein soll etwa 1.300€. Bessere Torvarianten erhaltet ihr ab etwa 2-2.5000€.
Kellertreppe
Diese ist auch nicht im Grundpreis enthalten, da nicht jeder eine Betontreppe will. Manche wollen die Haustreppe auch nach unten verlängert haben. Während ihr bei der Betontreppe im Schnitt mit 4.000€ rechnen solltet, könnte die Verlängerung eher 5.000€ kosten. Wenn es besondere Treppen sind, auch deutlich mehr. Rechnet mit etwa 1.000€ mehr, als für eure Standardtreppe in das OG.
Technikraum umsetzen
Da kommt es drauf an, wo sich der neue Anschlussraum befindet. Ist er gleich unter dem ursprünglichen HAR und muss nur nach unten erweitert werden, reichen Durchführungen die man bereits beim Guss der Bodenplatte machen kann. Dann ist die Verlegung nach unten recht einfach und man kommt mit 500-1.000€ weg, zzgl. den Bodenlöchern. Müssen Kabel, Rohre und Leitungen noch durch den Keller verlegt werden, können das auch 2-3.000€ werden. Hängt sehr vom Umfang der Arbeiten ab.
Innentüren
Je nach Kellergröße werdet ihr 2-5 Kellertüren benötigen. Einfache Innentüren für einen Keller kosten 120-150€ inkl. Zarge. Mit Einbau sind es etwa 300.00€ / Stück.
Größere Lüftungsanlage
Sollte es ein Wohnkeller werden, dann muss auch die Lüftungsanlage angepasst werden. Das hängt von den Raumkubikmetern ab und wie eine Lüftungsanlage die Luft umwälzen kann. Die Mehrkosten können hier bei 1.500 3.000€ liegen.
Treppe am Haus
Grad bei Hanglagen oder wenn die Kellertür sehr tief sitzt, braucht es noch eine Außentreppe. Die kann aus Beton sein oder verzinkter Stahl. Da gibt es einige Varianten. Rechnet bei der Treppe mit etwa 1.000€ und 500€ für den Einbau, wenn es keine schwierige Sache ist.
Kreditkosten
Ihr habt durch den Keller einen höheren Kredit und dadurch eine längere Laufzeit und somit mehr Zinsen. So können auch 85.000€ Kellerkosten 100.000€ werden, die man zurückzahlt. Diese höhere Kreditsummer kann auch den Zins verteuern. Dieser wirkt sich auf den gesamten Kredit aus und wird dann nicht nur für die 85.000€ berechnet, sondern auf den Gesamtkredit von vielleicht 400.000€. Dann können 0.2% auf die lange Laufzeit 10-15.000€ ausmachen und dazu kommen die Zinsen durch die längere Laufzeit, oder eine höhere Rate.
Lohnt sich ein Keller?
Bei den aktuellen Hauspreisen, die schnell in Richtung 500.000€ ohne Keller gehen, muss man sich wirklich überlegen, ob man sich die zusätzliche Belastung monatlich antun will. Ein Keller ist nett, oft auch nützlich und kann nachträglich nicht gebaut werden. Man muss diese Entscheidung vor dem Bau treffen. Ein Keller mit Zusatzkosten von 80 oder 100.000€? Dafür währe ich zu geizig. Das ist viel Geld, wo ich lieber Reise oder Freunde treffe.
Wie würde mein Plan für einen Keller aussehen?
Wahrscheinlich würde ich eine 9m² Wasserzisterne unters Haus bauen und als Technikkeller nutzen. Kostet keine 5.000€ und tut seinen Dienst. Wahlweise würde ich ein großes Gartenhaus oder eine unterkellerte Terrasse. Lurzum, ich würde mir eine günstige Alternative suchen, die einfach nur einen bestimmten Zweck erfüllt.
Homespot oder Gigacube als Alternative zur Telekom
Bauvorbereitung| Lässt man einen teurer Telekomanschluss legen?
Kurzform: Beim Gespräch zur Bodenplatte kam der Druckplattentest und wir wussten es nicht. Das kann recht teuer werden, aber wir haben einen Kniff. So könnt ihr einiges sparen.
Kurzform: Sicherlich braucht es etwas Vorbereitung und man muss Glück haben, aber die Einsparung beim Erdbau / Bodenaustausch können enorm sein. Bei uns waren das sicherlich 8-10.000€ und wie das geht, erfahrt ihr hier.